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IT-Manager sollen Innovationen stärker vorantreiben

CIOs im Dämmerschlaf

16.06.2008
Von Nicolas Zeitler
Zehn Schritte für mehr Innovation in der IT: Forrester rät CIOs dazu, auf drei Ebenen anzusetzen - bei Prozessen, beim Personal und in der Technik.
Zehn Schritte für mehr Innovation in der IT: Forrester rät CIOs dazu, auf drei Ebenen anzusetzen - bei Prozessen, beim Personal und in der Technik.
Foto: Forrester

Die Forrester-Analysten raten dazu, sich von derartigen Bedenken nicht abhalten zu lassen. Natürlich dürfe ein CIO grundlegende Aufgaben wie die KonsolidierungKonsolidierung und den stabilen Betriebs des Firmensystems nie aus den Augen verlieren. Sich mit Innovationen zurückzuhalten, bis alles andere perfekt laufe, solle er gleichwohl nicht. Zudem könne der CIO technische Verbesserungen als Folge seiner täglichen Arbeit ruhig auch als die Vorteile fürs Unternehmensgeschäft darstellen, die sie ja tatsächlich seien. Alles zu Konsolidierung auf CIO.de

Innovationskultur schaffen

Statt auf Anweisungen aus dem Business zu warten, sollte der IT-Chef von sich aus Ideen vorstellen. Gleichzeitig kann er Möglichkeiten schaffen, den Erfolg seiner Initiativen messbar zu machen. Innerhalb der IT-Abteilung muss allerdings zunächst eine Art Innovations-Kultur geschaffen werden.

Auf dem Weg zum Innovator schlägt Forrester CIOs taktische Schritte auf drei Ebenen vor. Auf der Prozess-Ebene gelte es zunächst, Kriterien festzulegen, aufgrund derer sich Potenzial für Innovationen identifizieren lässt. Diese Kriterien sollte der CIO dann berücksichtigen bei der Festlegung der Prioritäten für künftige Investitionen. Die mithilfe von Neuerungen erzielten Ergebnisse gelte es alsdann im Projekt-Portfolio festzuhalten und zuletzt dem Business schmackhaft zu machen.

Innovative Mitarbeiter einstellen

Auf der Personalebene rät Forrester CIOs, schon bei der Einstellung darauf zu achten, dass bestimmte Posten mit innovativen Charakteren besetzt werden. Um den bestehenden Mitarbeiterstab auf Trab zu bringen, seien neben umfangreicheren Schulungen unter anderem Anreizsysteme empfehlenswert - etwa ein vierteljährlich vergebener Preis für die innovativste Idee. Hilfreich sei es auch, Mitarbeiter der IT-Abteilung regelmäßig für eine gewisse Zeit in anderen Abteilungen arbeiten zu lassen.

Dass sich Innovationen nicht planen lassen oder sich gar auf Anweisung einstellen, ist den Verfassern des Papiers durchaus bewusst. Auf der dritten, der Technikebene schlagen sie deshalb vor: Wenn ein Mitarbeiter eine Idee habe, solle diese deshalb jederzeit ins Projekt-Portfolio aufgenommen werden können - auch wenn sich der Einfall auf ein Projekt beziehe, das in nächster Zeit nicht geplant sei. Als technologische Unterstützung für mehr InnovationInnovation schlagen die Autoren zuletzt auch spezielle ToolsTools zur Analyse und Prozess-Modellierung vor. Alles zu Innovation auf CIO.de Alles zu Tools auf CIO.de

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