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Probleme bei der Integration

Der CSC-Covansys-Deal: Analysten melden Zweifel an

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
1,3 Milliarden US-Dollar hat CSC für den Offshore-Anbieter Covansys hingelegt, im Herbst soll die Integration abgeschlossen sein. Ob sich der Deal - jedenfalls aus Kundensicht - lohnt, daran haben die Analysten von Gartner Zweifel. Ihr Tipp an Kunden: Während der Dauer der Transaktion Services kontrollieren und einen Verantwortlichen benennen.

Gartner will die Dinge klargestellt sehen: Die Zuwachsraten von Covansys liegen hinter der Konkurrenz. Nachdem die Umsätze über mehrere Jahre zurückgegangen waren, brachte erst die Abtrennung wichtiger Geschäftsbereiche eine Wende. 2006 konnte das Unternehmen die Einnahmen um knapp fünf Prozent steigern. Zum Vergleich: Die indische Konkurrenz fuhr Umsatzzuwächse zwischen 20 und 60 Prozent ein.

Kunden beklagen Versäumnisse im Service

CSC verdoppelt durch die Übernahme die Zahl seiner Offshore-Mitarbeiter. "Doch die Implementierung der globalen Bereitstellung von Leistungen hat einige CSC-Kunden zuletzt enttäuscht", so die Analysten. Europäische Klienten hätten von gravierenden Versäumnissen im Service während der Übergangsphase berichtet.

Gartner bescheinigt Covansys zwar, über Ressourcen zur globalen Leistungserbringung zu verfügen - allerdings nicht in unbeschränktem Maß. CSC könne nicht sicher sein, "die passende Lösung für sein Problem gekauft zu haben". Und wenn die Eingliederung des Neu-Zugangs in die eigenen Vertriebs- und Service-Organisationen nicht läuft, könne sich die Akquisition vom Top zum Flop entwickeln.

Den Kunden von CSC rät Gartner Folgendes:

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