Strategien


Weltweiter CIO Survey von Harvey Nash

Deutsche CIOs - reich aber unglücklich



Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
Im weltweiten Ländervergleich bekommen die CIOs in Deutschland das größte Jahresgehalt. Trotzdem fühlen sich 40 Prozent unausgefüllt im Job. 80 Prozent wollen in den kommenden zwei Jahren sogar den Arbeitgeber wechseln.

Der CIO entwickelt sich zum Strategen. Bei 71 Prozent der 2.655 CIOs, die die Personalberatung Harvey Nash für ihren aktuellen CIO Survey befragte, spielen strategische Entscheidungen in diesem Jahr eine größere Rolle als 2009. In Deutschland waren sogar 100 Prozent der Befragten dieser Meinung.

CIOs fühlen sich im Job häufiger unausgefüllt als die Kollegen in anderen Ländern.
CIOs fühlen sich im Job häufiger unausgefüllt als die Kollegen in anderen Ländern.
Foto: MEV Verlag GmbH

Viele IT-Chefs gaben an, dass Technologien in den vergangenen zwölf Monaten besonders wichtig waren, um die Unternehmen am Leben zu halten. 74 Prozent der CIOs waren in dieser Zeit dazu angehalten, Kosten zu sparen. Drei von vier hatten die Aufgabe, die Effizienz im Unternehmen zu erhöhen.

Im Ländervergleich begegnen CIOs in Deutschland, den USA und Großbritannien 2010 am aktivsten und setzen auf Investitionen, Innovationen und das Vorbeiziehen an geschwächten Wettbewerbern. Im Vergleich dazu konzentrieren sich CIOs in Frankreich und Belgien mehr auf Kostenkontrolle und eine bessere Effizienz.

Die Studie ermittelt zwei Innovationsmotoren, die von den CIOs besonders häufig gewählt werden. Der eine ist Software as a Service (SaaSSaaS). Insgesamt wollen sich 35 Prozent der IT-Chefs dem Thema in diesem Jahr zuwenden, in Deutschland sind es 83 Prozent. Alles zu SaaS auf CIO.de

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