Riskante junge Männer

Deutsche halten sich für Security-Experten

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.

Ein weiteres Ergebnis der Umfrage: 43 Prozent aller Teilnehmer haben schon mindestens einmal eine E-Mail geöffnet, obwohl sie davon ausgingen, dass sie Spam enthält. Der Grund dafür ist meist Neugier, so die Autoren der Umfrage.

Weitere elf Prozent haben in einer Mail auf einen Link geklickt, hinter dem sie Spam vermuteten. Acht Prozent haben mindestens einmal ein solches Attachment geöffnet.

Die MAAWG-Studie bestätigt ein Ergebnis vergleichbarer Untersuchungen: Vor allem junge Leute scheren sich weniger um Sicherheit. 50 Prozent der Spam-Öffner sind unter 35 Jahren. Die MAAWG fügt an, es handle sich öfter um Männer als um Frauen, nennt aber keine Prozentzahlen zum Geschlechterverhältnis.

Männer unter 35 - ein IT-Sicherheitsalbtraum

Die Studienautoren kommentieren jedoch, es sei genau diese Nutzergruppe - Männer unter 35 - die sich einerseits Experten nennen und sich andererseits riskant verhalten. Das gilt über Ländergrenzen hinweg.

Darüber hinaus wollte die MAAWG wissen, wem User die Verantwortung für MalwareMalware zuschreiben. Rund zwei Drittel (65 Prozent) sehen Internet- beziehungsweise E-Mail-Service-Provider in der Pflicht. 54 Prozent denken, es sei Sache der Hersteller von Antiviren-Software. Nicht einmal jeder Zweite (48 Prozent) setzt zunächst einmal bei sich selbst und seinem Verhalten an. Alles zu Malware auf CIO.de

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