Cyberangriffe

Deutschland hatte bisher "viel Glück"

08.08.2022
Die Gefahr von Cyberangriffen hat seit der russischen Invasion in der Ukraine nach den Worten von Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) stark zugenommen.
Bundesinnenministerin Nancy Faeser: "Nicht erst seit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine sehen wir, welche Rolle Cyberangriffe in geopolitischen Auseinandersetzungen spielen."
Bundesinnenministerin Nancy Faeser: "Nicht erst seit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine sehen wir, welche Rolle Cyberangriffe in geopolitischen Auseinandersetzungen spielen."
Foto: YoTube/phoenix

Es würden permanent Schwachstellen in Deutschland abgescannt, sagte Faeser am Montag bei einem Besuch im Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Bonn. "Das ist einfach seit dem Angriffskrieg Putins massiv gestiegen, so dass wir einfach eine erhöhte CyberaktivitätCyberaktivität bemerken, der wir was entgegensetzen müssen", sagte Faeser. "Bislang hatten wir aus meiner Sicht auch viel Glück, dass wir nicht unmittelbar Angriffsziel eines anderen Landes geworden sind." Alles zu Hacker auf CIO.de

Gerade der Staat müsse in Krisenzeiten vollumfänglich zu jeder Zeit handlungsfähig und arbeitsfähig sein. Das BSI bündele auf diesem Feld eine hervorragende Expertise und solle deshalb zu einer Zentralstelle im Bund-Länder-Verhältnis ausgebaut werden.

Faeser besuchte neben dem IT-Lagezentrum des BSI auch das Nationale Cyber-Abwehrzentrum. Dort tauschen sich das Bundesamt für Verfassungsschutz, das Bundeskriminalamt, der Bundesnachrichtendienst, die Bundespolizei sowie das Bundesamt für den Militärischen Abschirmdienst und das Kommando Cyber- und Informationsraum der Bundeswehr aus. (dpa/rs/rw)

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