Cloud Computing


Infrastruktur-Modernisierung

E.ON stellt Data Center auf hybriden Betrieb um

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Der Energiekonzern E.ON will seine Infrastruktur rationalisieren und migriert in eine hybride Cloud-Umgebung.
E.ON setzt bei den Infrastrukturkosten den Rotstift an.
E.ON setzt bei den Infrastrukturkosten den Rotstift an.
Foto: Adriana Iacob - shutterstock.com

Zur Modernisierung seiner IT-Infrastruktur hat E.ON einen mehrjährigen Servicevertrag mit Wipro geschlossen. Der Dienstleister soll beim Umstellen des Rechenzentrumsbetriebs auf ein hybrides Cloud-ModellCloud-Modell unterstützen. Grundlage dafür ist die Nutzung des Boundaryless Enterprise-Framework (BLE) und Wipros Plattform für Künstliche IntelligenzKünstliche Intelligenz (KI) und Automatisierung. Wipro verspricht ein hybrides Cloud-Hosting, das nach dem tatsächlichen Ressourcenverbrauch abgerechnet wird. Alles zu Cloud Computing auf CIO.de Alles zu Künstliche Intelligenz auf CIO.de

Nach Angaben einer Sprecherin will E.ON vor allem durch drei Maßnahmen sparen: erstens "Cleansing", also das Überprüfen und Bereinigen der IT-Landschaft mit dem Ziel, den Platzbedarf der Data Center zu senken. Zweitens will der Konzern Abläufe optimieren und konsolidieren, das steht im Zusammenhang mit der Intergration von InnogyInnogy. E.ONE.ON hatte den ursprünglich von RWE gegründeten Netzbetreiber Anfang Juni endgültig übernommen. Drittens erwartet das Unternehmen eine flexiblere Verrechnung nach tatsächlichem Bedarf, wobei festgelegte Benchmark-Werte einzuhalten seien. Top-500-Firmenprofil für E.ON SE Top-500-Firmenprofil für Innogy

Wipro als strategischen Partner

An der Umstellung sind den Angaben zufolge "direkt oder indirekt" alle Mitarbeiter beteiligt, die bei E.ON Digital Technology im Infrastruktur-Bereich arbeiten. Marcus Schaper, Chief Digital and Technology Officer bei E.ON, sagt: "Die Cloud-Transformation ist ein Schlüsselelement unserer digitalen Transformationsreise in eine bessere Zukunft." Er betrachtet Wipro als strategischen Partner.

Das Energieversorgungsunternehmen E.ON SE mit Sitz in Essen wurde im Jahr 2000 gegründet und beschäftigt heute knapp 79.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2019 erwirtschaftete der Konzern fast 41,5 Milliarden Euro. Die Themen Digitale Transformation & IT unterstehen Karsten Wildberger, der als "Chief Operating Officer - Commercial" im Vorstand sitzt.

E.ON SE| Infrastruktur-Modernisierung
Branche: EnergieversorgungEnergieversorgung
Dienstleister: Wipro
Vertragslaufzeit: mehrere Jahre
Produkte: Boundaryless Enterprise-Framework (BLE), Wipro Holmes (Plattform für Künstliche Intelligenz (KI) und Automatisierung) Top-Firmen der Branche Energie u. Rohstoffe

Zur Startseite