Sportwissenschaftler Froböse

E-Sportler haben noch "professionelle Lücken"

08.10.2017
Der Kölner Sportwissenschaftler Ingo Froböse bescheinigt dem E-Sport - dem wettbewerbsmäßigen Zocken von Computerspielen - noch Nachholbedarf in Sachen Professionalität.
Intel Extreme Masters: gesunde Ernährung Fehlanzeige.
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Foto: adamziaja.com - shutterstock.com

Was er bei E-Sportlern beobachte, sei "schon nicht okay", sagte der Professor der Deutschen Sporthochschule der Deutschen Presse-Agentur. "Wenn wir das aus dem anderen Leistungssport betrachten, haben die noch viele professionelle Lücken".

Da gehe es etwa um Ernährung und Regeneration. "Wenn Sie das "Counter-Strike"-Finale betrachten, dann saufen die in der kurzen Zeit bestimmt drei Liter Red Bull", sagte Froböse. Gleichwohl sei er der Ansicht, dass es sich bei E-Sport um Sport handele - er fördere etwa feinmotorische Fähigkeiten und löse im Körper auch Reaktionen aus.

Beim E-Sport werden Games wie "League Of Legends", "Dota 2", "Counter-Strike" oder die Fußball-Simulation FIFA auf Wettbewerbsebene ausgefochten. Längst haben sich, wie im normalen Sport auch, Ligen etabliert, in denen Profis gegeneinander antreten. (dpa/rs)

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