Profunde Marktkenntnis und regelmäßige Kommunikation unerlässlich

Erfolgreiches Offshoring: Täglich den Provider anrufen

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
74 Prozent der Entscheider sehen die größte Schwierigkeit darin, einen Provider mit den richtigen Skills zu finden.
74 Prozent der Entscheider sehen die größte Schwierigkeit darin, einen Provider mit den richtigen Skills zu finden.

Wer trotz dieser Herausforderungen positive Resultate erzielt, setzt vor allem auf Kommunikation. So geben drei von vier "Best in Class"-Firmen an, mindestens einmal täglich mit dem Provider zu sprechen.

Damit gehen sie eines der größten Probleme aktiv an. 40 Prozent aller Befragten denken, Offshoring-Ziele wegen mangelnder Kommunikation zu verfehlen. 37 Prozent sind mit der Qualität der Arbeit unzufrieden. Nicht zu vergessen: 29 Prozent führen Reisekosten an.

Stichwort Kosten: Die Analysten wollten wissen, woran es liegt, wenn Offshoring die Budgets sprengt. Meist haben sich die auszulagernden Arbeitsbereiche vergrößert. Nicht eingehaltene Termine und die Kosten, die anfallen, bis neue Mitarbeiter des Providers eingearbeitet sind, stehen ebenfalls auf der Liste.

Alles in Allem raten die Analysten, vorab zu klären, welcher Provider aus welchem Land (Indien, China, Region Osteuropa) welche Arbeit erledigen soll. Außerdem leiten sie aus den Studienergebnissen folgende Tipps ab:

  • Skills gegen Kosten abwägen. Einen erfahrenen Offshore-Manager einzustellen, schlägt zwar erst einmal kräftig zu Buche, rentiert sich aber, wenn die richtigen Provider ausgewählt werden.

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