Finance IT


Umfrage unter Top 40 Banken

Geldströme sollen transparenter werden

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Das Thema Supply Chain Finance wird bei Europas größten Banken künftig eine Schlüsselrolle spielen. Sie hoffen dadurch laut Demica-Studie auf geringere Risiken.

Der relativ neue Begriff Supply Chain Finance (SCF) umschreibt die unternehmensübergreifende Optimierung von Finanzstrukturen und Finanzflüssen zur Maximierung der Rentabilität einzelner oder mehrerer Unternehmen. Demica, ein Anbieter von Betriebskapitallösungen aus London, hat Europas 40 Top-Banken nach ihrer Einschätzung von SCF-Lösungen befragt. Fazit: Neun von zehn Entscheidern sehen eine wachsende Nachfrage.

Neun von zehn Entscheidern sehen eine wachsende Nachfrage bei SCF-Lösungen.
Neun von zehn Entscheidern sehen eine wachsende Nachfrage bei SCF-Lösungen.
Foto: Matthias Krüttgen - Fotolia.com

Als Treiber gelten die Erfahrungen aus der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009. BankenBanken und Unternehmen versuchten nun, Risiken zu minimieren. Ein besseres Management von Finanzflüssen soll für mehr Transparenz in der gesamten Kette sorgen. Top-Firmen der Branche Banken

Nichtsdestoweniger hapert es an der praktischen Umsetzung. Einer der Befragten gibt an, das Aufsetzen und Implementieren eines SCF-Programms erfordere "spezifische Ressourcen". Auf Erfahrungen anderer können IT-Entscheider in diesem jungen Feld nicht bauen.

Hinzu kommen typische Abstimmungsprobleme bei abteilungsübergreifenden Projekten. An SCF seien mindestens Finance, Beschaffung, Treasury und natürlich die IT beteiligt, so die Autoren der Studie.

Zur Startseite