Neue Gen-AI-Plattform

Hackett Group misst den Wertbeitrag der KI

Wolfgang Herrmann ist Editorial Manager CIO Magazin bei IDG Business Media. Zuvor war er unter anderem Deputy Editorial Director der IDG-Publikationen COMPUTERWOCHE und CIO und Chefredakteur der Schwesterpublikation TecChannel.
Mit einer eigenen Gen-AI-Plattform will das Beratungshaus The Hackett Group Unternehmen dabei helfen, KI-Strategien zu entwickeln und den Wertbeitrag messbar machen.
In Verbindung mit anderen AI-Technologien könne der Einsatz generativer KI die Allgemeinkosten (G&A) um bis zu 40 Prozent senken, sagt Georg Bach, Geschäftsführer Central Europe bei The Hackett Group.
In Verbindung mit anderen AI-Technologien könne der Einsatz generativer KI die Allgemeinkosten (G&A) um bis zu 40 Prozent senken, sagt Georg Bach, Geschäftsführer Central Europe bei The Hackett Group.
Foto: The Hackett Group

Die Generative-AI-Plattform "Ai XPLR" ermögliche es Führungskräften, innerhalb von maximal 30 Tagen zu validieren, wie Gen AI im Unternehmen wertsteigend genutzt werden könne, berichtet die Hackett Group. Die internationale Unternehmensberatung ist auf Strategieentwicklung spezialisiert.

In Verbindung mit anderen AI-Technologien könne der Einsatz generativer KI nicht nur die Allgemeinkosten (G&A) um bis zu 40 Prozent senken, wirbt Georg Bach, Geschäftsführer Central Europe bei The Hackett Group. Vielmehr eröffneten sich damit auch zusätzliche Optionen für Unternehmen, darunter neue Geschäftsmodelle und eine verbesserte Positionierung im Wettbewerb und in den Märkten: "Die Chancen für Innovation und Wachstum sind enorm."

Use Cases und Best Practices

Zu den wichtigsten Elementen der neuen Plattform gehören mehr als 200 Gen AI-basierte "Realworld Use-Cases" für unterschiedliche Unternehmensbereiche und -Funktionen. Eine Taxonomie-basierte Heatmap, sprich eine grafische Darstellung, soll es Nutzern erlauben, "AI-Opportunities" visuell und strukturiert zu erfassen.

Darüber hinaus enthält das System vorgefertigte Best Practice-Prozesslösungen, die Unternehmen dabei unterstützen sollen, AI-Lösungen umzusetzen. Damit ließen sich auch Prozesse effektiver gestalten, argumentieren die Berater.

Weiterführende Informationen und Fallstudien zur Unterstützung der Use-Cases gehören ebenfalls zur Gen-AI-Plattform. Benutzer können zudem auf eine Task-Level-Qualifizierung von AI-Profilen zurückgreifen. Diese soll es beispielsweise ermöglichen, KI-Potentiale auf einem "Aktivitäten-Level" zu erfassen.

Hackett-Group-Manager Bach sieht in Ai XPLR einen "Game-Changer" für den digitalen Transformationsprozess: "Er ermöglicht es, schnell und einfach auf der Basis unserer IP-geschützten Datenbankinhalte zu prüfen, wie bereit eine Unternehmensorganisation für den Gen-AI-Einsatz ist und zeigt exakt, in welchen Prozessen und Unternehmensbereichen AI die größten Vorteile generiert."

Mithilfe vorgefertigter Lösungen ließen sich KI-Elemente zudem besonders einfach in die digitale Transformation integrieren. Zum Thema Generative AIGenerative AI und damit verbundenen Einsparmöglichkeiten offeriert die Hackett Group auch eine aktuelle Studie (Registrierung erforderlich). Alles zu Generative AI auf CIO.de

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