Allianz-Studie

Handy, Kuss und Krach - Autofahrer häufig abgelenkt

15.03.2018
Ob Handy, Kuss oder Krach am Steuer: Viele Autofahrer konzentrieren sich laut einer Studie auf andere Dinge als den Verkehr. Das ergab eine repräsentative Untersuchung des Allianz Zentrums für Technik (AZT) unter 1600 Autofahrern in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Und das kann böse Folgen haben. Die Studie bestätigt vorangegangene Untersuchungen - Ablenkung am Steuer erhöht das Unfallrisiko. Das gilt vor allem für die Handynutzung am Steuer, aber auch für die Bedienung des Navis.

Ebenso können die Mitfahrer ein erhöhtes Unfallrisiko bedeuten: Zu den Ablenkungsfaktoren zählen quengelnde Kinder ebenso wie Gespräche, Streit oder auch Küsse während des Fahrens.

Im Straßenverkehr könne Ablenkungen schnell zu Unfällen führen.
Im Straßenverkehr könne Ablenkungen schnell zu Unfällen führen.
Foto: Photoman29 - shutterstock.com

Laut Allianz spielt Ablenkung bei elf Prozent der Autounfälle mit hohem Sachschaden in Deutschland eine Rolle. Damit wäre Ablenkung für die Unfallstatistik sogar bedeutsamer als Alkohol am Steuer, der bei neun Prozent der Unfälle eine Rolle spielt. Der größte europäische Versicherer wertete für die Studie neben der Befragung von Autofahrern auch die hauseigenen Unfalldaten aus. (dpa/ad)

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