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Dreistelliges Wachstum erwartet

IT-Dienstleister können mit SOA abkassieren

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Weil die Einführung von SOA zunimmt und mehrere Jahre dauern kann, wächst der Markt für spezialisierte IT-Dienstleister rasant. Der Marktforscher IDC erwartet, dass im laufenden Jahr weltweit 8,6 Milliarden Dollar für SOA-basierte externe Services ausgegeben werden. Gegenüber dem Vorjahr entspräche das einem Plus von 138 Prozent.

Laut den Analysten von IDC brauchen Unternehmen, die auf SOA umstellen, insbesondere in den Bereichen Consulting und Systemintegration Unterstützung durch externe Dienstleister. 2005 sind mit SOA-basierten externen Dienstleistungen weltweit 3,6 Milliarden Dollar umgesetzt worden. Für das laufende Jahr rechnen die Analysten mit einer Summe von 8,6 Milliarden. Wenn die Prognosen zutreffen, erreicht der Markt in vier Jahren ein Volumen von 33,8 Milliarden Dollar.

Für IT-Dienstleister heißt das: Wer sich nicht fit macht in Sachen SOA, wird nicht bestehen können. Dabei erwarten die Analysten, dass sich Dienstleister spezialisieren werden. Weil die Umstellung auf SOA hochkomplexe Prozesse mit sich bringt, wird es kaum Externe geben, die alle Bereiche eines Unternehmens unterstützen können.

Vorreiter USA

Vorreiter bei der Migration auf SOA sind Amerikaner, die bisher einen Löwenanteil von 57 Prozent halten. Danach folgt Europa. Der asiatisch-pazifische Raum wird sich besonders schnell entwickeln, allerdings auf bisher deutlich niedrigerem Niveau.

Die Analysten haben die Gründe für die Umstellung auf SOA abgefragt. Als wichtigsten Punkt geben die Firmen an, ihre IT-Ressourcen optimal nutzen zu wollen. CIOs erwarten von der neuen Technologie, dass Prozesse effizienter ablaufen. Service-orientierte Architekturen sollen die Unternehmen in einem immer dynamischeren Umfeld unterstützen.

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