Strategien


Embedded Software

IT wird mit Produktdesignern reden müssen

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Weil immer mehr Waren IT enthalten, müssen sich Informatiker mit Produktdesignern und -managern sowie dem Marketing zusammensetzen. Das prophezeit der Berater McKinsey.
Zusammenarbeit ist gefragt.
Zusammenarbeit ist gefragt.
Foto: MEV Verlag

Nicht nur Autos und Telefone, auch Waschmaschinen, Staubsauger und andere Güter enthalten immer mehr IT. Das erfordert neue Allianzen in den Unternehmen, so der Berater McKinsey. Die IT muss sich mit Produkt-Designern, Produkt-Managern und dem Marketing zusammensetzen.

Bisher liegt die Verantwortung für Embedded Software meist bei Elektro-Ingenieuren, so McKinsey. Diese verfügen nicht über die nötigen Software-Kenntnisse. Der Berater nennt einen Fall, in dem ein Autobauer ein Modell wegen Software-Fehlern zurückrufen musste. Das habe das Unternehmen fast 300 Millionen Euro gekostet.

Laut McKinsey ist die IndustrieIndustrie auf die neue Warenwelt nicht vorbereitet und wird tiefgreifende Änderungen bewältigen müssen. So hätten Fernseher und Radios in der Nicht-digitalen Zeit deutlich längere Lebenszyklen gehabt als künftig. Das könnte interne Konflikte provozieren, wenn der Produkt-Manager aus Wettbewerbsgründen möglichst schnell ein neues Modell auf den Markt bringen will, die IT aber einfach nicht mitkommt. Top-Firmen der Branche Industrie

Neben solchen technischen Problemen werden sich Entscheider mit organisatorischen Problemen auseinandersetzen müssen. So dürfte es Gerangel um Verantwortlichkeiten zwischen IT und Produkt-Designern geben, weil ihre Arbeit nicht immer klar abzugrenzen ist.

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