US-Finanzinvestor

KKR plant Übernahme von Axel Springer

12.06.2019
Der Medienkonzern Axel Springer will sich den US-Finanzinvestor KKR an Bord holen.
Axel Springer CEO Mathias Döpfner hält selbst 2,8 Prozent am Medienkonzern.
Axel Springer CEO Mathias Döpfner hält selbst 2,8 Prozent am Medienkonzern.
Foto: Axel Springer

Die Amerikaner legen ein Übernahme-Angebot vor und wollen zusammen mit der Großaktionärin Friede Springer und dem Vorstandschef Mathias Döpfner die Gesellschaft kontrollieren, wie die Parteien am Mittwoch in Berlin und Luxemburg mitteilten. KKR bietet 63 Euro je Springer-Aktie in bar. Am Vorabend schloss die Aktie bei einem Kurs von 56 Euro. Dass KKR über einen Einstieg bei dem Konzern verhandelt, war bereits bekannt. KKR strebt eine Mindestannnahmequote von 20 Prozent an.

Bild-Zeitung - die bekannteste Medienmarke aus dem Hause Axel Springer.
Bild-Zeitung - die bekannteste Medienmarke aus dem Hause Axel Springer.
Foto: Hadrian - shutterstock.com

Die Familie des "Bild"- und "Welt"-Gründers Axel SpringerAxel Springer hält eine Mehrheit an dem im MDax börsennotierten Unternehmen. Die Witwe des Verlagsgründers, Friede Springer, kontrolliert den Medienkonzern, der zuletzt das DigitalgeschäftDigitalgeschäft stark ausgebaut hat. 37,5 Prozent hält sie über die Axel Springer Gesellschaft für Publizistik. Dazu kommt ein direkt gehaltener Anteil von 5,1 Prozent. Ihr Vertrauter Mathias Döpfner selbst hält 2,8 Prozent. Zusammen sind Friede Springer und Döpfner mit 45,4 Prozent beteiligt. (dpa/rs) Top-500-Firmenprofil für Axel Springer Top-Firmen der Branche Medien

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