Frist der schwedischen Börsenaufsicht verstrichen

Knorr-Bremse erleidet Rückschlag bei Haldex-Angebot

07.09.2017
Niederlage für den Münchner Bremsenhersteller Knorr-Bremse: Die schwedische Börsenaufsicht hat eine Verlängerung des Übernahmeangebots an die Aktionäre des schwedischen Konkurrenten Haldex abgelehnt.
Hauptsitz von Knorr-Bremse in München
Hauptsitz von Knorr-Bremse in München
Foto: Knorr-Bremse AG

Knorr-BremseKnorr-Bremse hatte die Frist wegen der Kartellprüfung der EU-Kommission bis Anfang Februar verlängern wollen. Dies sei jedoch mit den schwedischen Übernahmeregelungen nicht vereinbar, so die Börsenaufsicht. Haldex begrüßte die Entscheidung. Knorr-Bremse erklärte, das Unternehmen habe sich einen anderen Ausgang gewünscht und werde die Situation nun prüfen. Top-500-Firmenprofil für Knorr-Bremse

Knorr-Bremse will 125 schwedische Kronen je Aktie und damit umgerechnet insgesamt rund 582 Millionen Euro für die Schweden bezahlen. Die Freigabe der Behörden gestaltet sich jedoch schwierig, mehrfach hat Knorr-Bremse daher bereits die Angebotsfrist verlängert. Zuletzt hatten die Münchner die Verlängerung bis Februar 2018 beantragt. Im Herbst vergangenen Jahres hatten sie mit ihrem Angebot den AutozuliefererAutozulieferer ZF Friedrichshafen ausgestochen, der rund ein Fünftel an Haldex besitzt. (dpa/rs) Top-Firmen der Branche Automobil

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