E-Crime-Studie

KPMG: Die häufigsten Delikte und Gefahren

Bettina Dobe ist Journalistin in München. Sie hat sich auf Wissenschafts-, Karriere- und Social Media- sowie Gesundheitsthemen spezialisiert. 

In Einzelfällen rechnen Unternehmen von mehr als einer Million Euro pro Entdeckung und Aufklärung eines Deliktes. Und, so die Analysten von KPMG, die IT-Abteilungen sind zwar eigentlich dafür zuständig. Allerdings sind auch sie nicht in der Lage, Beweise so aufzunehmen, dass sie auch vor Gericht standhalten. Auch die daten- und arbeitsschutzrechtlichen Folgen sind für ITler oft nur schwer abzusehen.

Zu wenig gut geschultes Personal für Sicherheit

Die Wirtschaftsprüfer raten daher zu einer zentralen Steuerung des Vorgehens gegen E-Crime. Einige Unternehmen haben schon eine Zentralstelle: 21 Prozent der befragten, beschäftigen mindestens einen Mitarbeiter, der sich speziell mit den Schäden befasst. Auch hier zeigt sich: Gut geschultes Personal, dass Schaden abwehren kann, ist selten. Offenbar haben Unternehmen auch hier Probleme, Fachkräfte zu finden, die sich nicht nur mit der passiven Schadensabwehr auseinandersetzen. Die IT-Sicherheit bleibt eine große Herausforderung.

Für die Studie befragten die Wirtschaftsprüfer von KPMG Führungskräfte aus 500 Unternehmen aller Branchen und Größen.

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