Zero-Day-Lücke in Microsoft Word

Kriminelle nutzen Sicherheitslücke in Microsoft Office aus

11.04.2017
Nutzer von Microsofts Office-Programm sind derzeit einem Großangriff durch Schadsoftware ausgesetzt. Wie Forscher des amerikanischen Cybersecurity-Anbieters Proofpoint mitteilten, sind weltweit Millionen Nutzer von Microsofts Schreibprogramm Word auf Windows-PCs betroffen.
Hacker greifen die Zero-Day-Lücke in Microsoft Word an.
Hacker greifen die Zero-Day-Lücke in Microsoft Word an.
Foto: dennizn - shutterstock.com

Gegen eine erst am Wochenende entdeckte Sicherheitslücke im Programm werde offenbar derzeit ein Angriff mit Schadprogramm gefahren. Die Angreifer versuchten, über eine groß angelegte Spam-Aussendung den Banking-Trojaner Dridex auf den Rechnern der Anwender zu installieren. Die Mails haben als Anhang ein schadhaftes Word-Dokument im RTF-Format (Rich Text Format). Die Forscher berichten, dass ein Öffnen der infizierten Dateien bereits dazu führt, dass der Rechner des Opfers kompromittiert wird. Word blendet zwar eine Warnung vor potenziell gefährlichen Links ein, an diesem Punkt ist der Rechner aber bereits infiziert.

MicrosoftMicrosoft dürfte die Lücke im Laufe des Dienstags geschlossen haben. Nutzer sollten die Gefährlichen Spam-Mails auf keinen Fall öffnen, raten SicherheitsexpertenSicherheitsexperten. Außerdem sollten die Anwender möglichst bald das von Microsoft angekündigte Update installieren. (dpa/rs) Alles zu Microsoft auf CIO.de Alles zu Security auf CIO.de

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