Firmen müssen ihre mobilen Systeme besser sichern

Mobilität mit Risiko

13.09.2006
Von Tanja Wolff

Die unbefriedigende Sicherheitslage wird auch durch die Angaben zu fehlenden Schutzmechanismen verstärkt. Während Viren-Abwehr auf Servern und Desktops heute als Selbstverständlichkeit gilt, ist mehr als ein Fünftel der mobilen Systeme derzeit ungeschützt gegen Malware. 13 Prozent der Befragten gaben an, dass ein Virenschutz in diesem Bereich auch künftig nicht vorgesehen ist.

Wenige Firewalls

Obwohl sich mobile Systeme in unbekannten Netzen nur auf eigene Sicherheitsmechanismen verlassen können, wollen 37 Prozent der Befragten keine Firewalls einrichten. Weitere 21 Prozent planen es, haben aber noch keine Maßnahme realisiert. Noch schlechter ist es um das Backup bestellt. Mehr als die Hälfte der Befragten betreibt derzeit keine Datensicherung für mobile Systeme.

Die Analyse macht drauf aufmerksam, dass die Zahlen umso erschreckender wirken, wenn man bedenkt, dass mehr als 120.000 mobile Systeme der Befragten betroffen sind. Mittlerweile sind in den Firmen mehr als 25 Prozent aller Endgeräte mobil.

Laut der Untersuchung bleiben fehlende Geldmittel das größte Hindernis für mehr Informations-Sicherheit, gefolgt von mangelndem Bewusstsein bei Management und Mitarbeitern. Immer mehr klagen darüber, dass Anwendungen nicht für Sicherheitsmaßnahmen vorbereitet sind.

27 Prozent der Befragten sagen, dass Unbefugte durch Verlust oder Diebstahl mobiler Systeme Zugriff auf schutzwürdige Daten erhalten haben.
27 Prozent der Befragten sagen, dass Unbefugte durch Verlust oder Diebstahl mobiler Systeme Zugriff auf schutzwürdige Daten erhalten haben.

Physische Sicherheit ist auch für die IT bedeutend. Jeder sechste Befragte berichtet von unbefugten Zugriffen auf schutzwürdige Daten durch klassischen Einbruch.

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