Mitarbeiter-Motivation steigt

Private Notebooks in der Firma reduzieren keine Kosten

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Immer mehr Menschen möchten das eigene Laptop auch im Unternehmen nutzen, wie die Analysten von Gartner berichten. Eins steht fest: Billiger ist diese Variante nicht.

Ob es nun mit der vielzitierten Work-Life-Balance zusammenhängt, mit dem Trend zum Mobile Working oder schlicht mit persönlichen Vorlieben, haben die Analysten nicht geklärt. Sie melden aber eine steigende Tendenz zum Unternehmenseinsatz privater Geräte. Dabei mag mancher CIO zunächst einmal aufjubeln, scheint er dadurch doch Kosten zu sparen. Ein Irrtum, wie Gartner feststellt. Denn dem Mitarbeiter steht zum Beispiel ein "Notebook-Zuschlag" zu.

In einem Vergleich aller direkten und indirekten Kosten haben sich lediglich marginale Unterschiede ergeben.

Bleibt der Blick auf die anderen Kriterien. So weisen die Analysten darauf hin, dass beim Arbeitseinsatz privater Notebooks Nutzung, technische Anforderungen und die Prozesse für Wartung und Support geregelt werden müssen.

Laut Brian Gammage, Vice President und Gartner Fellow, kann ein Unternehmen diesen Schritt aber nutzen, um klare IT-Verantwortlichkeiten festzulegen. Außerdem ließe sich eine Steigerung der Mitarbeitermotivation beobachten. Wenn dieser Vorteil auch schwer zu quantifizieren ist, teilen die Analysten doch die Ansicht, dass ein glücklicher Nutzer produktiver ist.

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