Mitarbeiter unzufrieden mit Büroarbeitsplätzen

Rückenschmerzen und veraltete Technik

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Nur drei von zehn deutschen Arbeitnehmern sitzen in modern ausgestatteten Büros. Jeder Fünfte klagt über Rückenschmerzen wegen unbequemer Möbel. Experten warnen: Schlechte Ausrüstung führt zu schlechter Leistung.
Google macht es vor. So hell und modern könnten alle Büros aussehen.
Google macht es vor. So hell und modern könnten alle Büros aussehen.
Foto: Google

Der Rücken schmerzt, die Augen tränen und außerdem stürzt dauernd der Rechner ab - 21 Prozent der deutschen Arbeitnehmer beklagen veraltete Technik und unbequeme Möbel in ihrem Büro. Das geht aus einer Umfrage des Karriereportals Monster unter mehr als 1.000 Schreibtisch-Arbeitern hervor.

Ihnen stehen allerdings 30 Prozent gegenüber, die anscheinend das große Los gezogen haben. "Neueste Technik, ergonomischer Arbeitsplatz, gute Beleuchtung - alles top", schwärmen sie.

Der Rest teilt sich in 27 Prozent genügsame Teilnehmer ("Ich bin zufrieden. Über einen neuen Rechner würde ich mich aber freuen.") und 22 Prozent Frustrierte auf ("Unsere Ausstattung lässt ziemlich zu wünschen übrig.").

Trost für alle, die sich zu den weniger Glücklichen zählen: In den Nachbarländern sieht es auch nicht besser aus. 42 Prozent der Österreicher und sogar 50 Prozent der Schweizer sind mit der Ausstattung ihres Arbeitsplatzes unzufrieden.

Schlechte Technik - schlechte Leistung

Das sollten Arbeitgeber ändern, so Marco Bertoli, Chef Central Europe bei Monster Worldwide. "Studien belegen, dass ein klarer Zusammenhang zwischen veralteter Büroausrüstung, vermehrten Krankmeldungen und letztlich geringerer Produktivität besteht", weiß er zu berichten.

Monster hat für die Studie "Triste Situation in deutschen Büros" 1.188 deutsche sowie 209 österreichische und 201 Schweizer Arbeitnehmer befragt.

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