Retail IT


SAP-Migration

s.Oliver verbindet ERP-Prozesse

Das Modeunternehmen stellt in mehreren Schritten das gesamte Warenmanagement um. Von der Logistik bis zu Kundenprozessen sind alle Bereiche betroffen.
Nicht nur am Hauptsitz in Rottendorf setzt s.Oliver ganzheitlich auf SAP.
Nicht nur am Hauptsitz in Rottendorf setzt s.Oliver ganzheitlich auf SAP.
Foto: s.Oliver

Die s.Oliver Groups.Oliver Group hat das Warenwirtschaftssystem für die Dachmarke s.Oliver sowie das Label Triangle auf die SAPSAP Fashion Management Solution (SAP FMS) umgestellt. Seitdem, so das Unternehmen, sind alle Waren- und Werteflüsse digital miteinander verbunden. Das System sei im laufenden Geschäftsbetrieb migriert worden. Ziel sind schlankere und effizientere Prozesse. Top-500-Firmenprofil für s.Oliver Bernd Freier GmbH & Co. KG Alles zu SAP auf CIO.de

Laut Meldung wurde bereits zum 1. Januar 2018 die Finanzwirtschaft der s.Oliver Group weltweit auf das FMS-System umgestellt. Anfang März 2018 folgte der Umzug aller warenwirtschaftlichen Prozesse der Marke Q/S designed by. Anschließend wurde die Warenwirtschaft in den verschiedenen Landesgesellschaften schrittweise angebunden.

"Digitaler Kern" für alle Bereiche

"Integrierte Prozesse und eine zentrale Datenbasis sorgen für Transparenz und helfen uns dabei, schneller und kundenorientierter zu handeln und somit wichtige Weichen für unsere Zukunft zu stellen", erklärt Dirk Schneider, Chief Digital & Operating Officer s.Oliver Group. Durch die Zusammenführung der Finanz-, Logistik- und Warenwirtschaft sei ein "digitaler Kern" entstanden, der die technische Zusammenarbeit der Bereiche ermöglicht und zentrale Geschäftsprozesse des Modeunternehmens abbildet.

Dazu gehören die Entwicklung (Produktdesign, Omnichannel Waren- und Sortimentsplanung), die Beschaffung und Fertigung (Lieferantenmanagement, Einkaufs- und Vertragsmanagement bis Rechnungsmanagement), die Logistik (Transparenz der Lieferkette, Bedarfsplanung, Omnichannel-Bestandsübersicht, Transportmanagement) und die Kundenprozesse (stationärer und mobiler HandelHandel, Omnichannel-Auftragsmanagement, Kundenanalysen). In das neue System wurden Module zur Sortimentsplanung integriert. Außerdem ermögliche es, Flächen im Handel automatisch nachzubestücken. Top-Firmen der Branche Handel

IT-Projekt für das gesamte Unternehmen

"Es geht nun nicht mehr nur darum, den eigenen Tätigkeitsbereich bestmöglich zu beherrschen", erklärt Michael Picard, Chief HR & Transformation Officer s.Oliver Group. "In Zukunft geht es um Prozessverständnis und gutes Teamwork über Bereichsgrenzen hinaus." Intern werde die Migration daher nicht als reines IT-Projekt gehandhabt, so das Unternehmen. Die Geschäftsführung binde Mitarbeiter aus verschiedenen Fachbereichen mit ein, zum Beispiel auch Mathias Eckert, Managing Director Sales bei s.Oliver: "Wir haben unsere Kunden während der Umstellungen eng begleitet und großen Wert auf stetigen Austausch gelegt."

Nach der Kernmarke s.Oliver soll nun bis Jahresende auch die Warenwirtschaft der Marke comma in das neue System integriert werden, die Marke Liebeskind Berlin soll voraussichtlich 2020 folgen.

s.Oliver | SAP-Migration

Branche: Handel
Zeitrahmen: 3 Jahre (bis zur Umstellung von s.Oliver)
Aufwand: circa 500 am ProjektProjekt beteiligte Mitarbeiter
Produkte: mehr als 60 SAP-Systeme auf über 160 virtuellen Maschinen mit mehr als 2.000 CPUs, circa 45 TB RAM in einer HANA Umgebung; Für den zugrunde liegenden Speicher von circa 120 TB setzen die Verantwortlichen auf eine Lösung von PURE.
Dienstleister: KPS AG
Einsatzort: weltweit für etwa 2.000 Anwender Alles zu Projekte auf CIO.de

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