CIO Auf- und Aussteiger


Sulzer AG regelt CIO-Nachfolge

Schein steigt zum IT-Chef auf



Johannes Klostermeier ist ein freier Journalist aus Berlin. Zu seinen Spezialgebieten zählen unter anderem die Bereiche Public IT, Telekommunikation und Social Media. Auf cio.de schreibt er über CIO Auf- und Aussteiger.
Der neue CIO Walter Schein folgt beim Schweizer Industriekonzern Sulzer AG auf Ursula Soritsch-Renier. Schein kommt aus dem eigenen Haus und war zuletzt Head of Business Applications.
Walter Schein ist neuer CIO bei der Sulzer AG in Winterthur.
Walter Schein ist neuer CIO bei der Sulzer AG in Winterthur.
Foto: Sulzer

Der Schweizer Industriekonzern Sulzer AG hat die CIO-Nachfolge schnell intern geregelt. Nachdem die bisherige CIO Ursula Soritsch-Renier als Group CIO zu Nokia gewechselt ist, hat im Juni Walter Schein (46) ihre Aufgaben übernommen. Er berichtet an die Sulzer-CFO Jill Lee.

15 Jahre IT- und Managementberatung

Zuletzt arbeitete Schein als Head of Business Applications bei Sulzer in Winterthur. Seit seinem Eintritt 2012 hatte er dort mehrere IT-Management-Positionen übernommen. Nacheinander war er dort Head of Corporate Management Support Systems (2012-2013), Head of Group Function Applications (2014), Head of Support Services and Demand Management (Januar 2015 bis März 2016) und zuletzt Head of of Business Applications (April 2016 bis Mai 2018).

Vor seiner Zeit bei Sulzer war er über 15 Jahre in verschiedenen Leitungsfunktionen in der IT- und Managementberatung tätig. Bereits während seines BWL-Studiums an der Wirtschaftsuniversität Wien von 1990 bis 1995 arbeitete Schein als Senior Consultant bei der der ASP Consulting Group, von 1998 bis 2010 war er Partner bei Accenture, von 2010 bis 2012 war Schein Direktor beim F-Top Institute in Baar.

Sulzer ist ein Spezialist für Pumpen

Die Sulzer AG ist auf Pumpen, Services für rotierende Maschinen sowie auf Trenn-, Misch- und Applikationstechnologien spezialisiert. Das Unternehmen erzielte 2017 mit rund 15.000 Mitarbeitern einen Umsatz von rund drei Milliarden Schweizer Franken.

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