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Alte Hardware abgelöst

Sick bezieht IT-Sicherheit aus der Cloud

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Der Sensortechnik-Hersteller Sick hat eine Cloud-basierte Web-Security-Lösung eingeführt.
Mehr Sicherheit und weniger Kosten verspricht sich die Sick AG aus Waldkirch vom Weg in die Cloud.
Mehr Sicherheit und weniger Kosten verspricht sich die Sick AG aus Waldkirch vom Weg in die Cloud.
Foto: Sick AG

Im Rahmen seiner DigitalisierungDigitalisierung entschied sich der Sensortechnik-Spezialist Sick aus Waldkirch (Baden-Württemberg) für eine neue Web Security-Lösung. 2015 musste die alte Sicherheits-Hardware ohnehin abgelöst werden. Unter anderem aufgrund der Bewertung im Magic Quadrant von Gartner wählte Sick die Cloud-basierte Lösung Secure Transformation Bundle von Zscaler. Partner bei der Implementierung war Avantec aus Zürich. Alles zu Digitalisierung auf CIO.de

Für die Migration holte das Unternehmen von Anfang an den Betriebsrat ins Boot und überzeugte das Gremium von den Vorteilen eines Secure Sockets Layer (SSL-)Scannings, berichtet Sven Hinze, Senior Cyber SecuritySecurity Consultant bei der Sick AGSick AG. Security-Policies wurden mit den Arbeitnehmervertretern gemeinsam definiert. Nach und nach konnte Sick verschiedene Funktionalitäten freischalten. Anfang 2017 waren rund 8.000 Mitarbeiter auf die Plattform Zero Trust Exchange von Zscaler migriert. Danach stellte das Unternehmen sicher, dass die Mitarbeiter von jedem Standort aus ein vergleichbares Anwendererlebnis haben. Im nächsten Schritt aktivierte Sick die Cloud-Firewall. Mittlerweile sind 73 Prozent des Datenverkehrs verschlüsselt. Binnen eines Quartals werden mehr als 35.000 Bedrohungen im SSL-Traffic blockiert. Top-500-Firmenprofil für Sick AG Alles zu Security auf CIO.de

Wartung und Updates fallen weg

Sick verspricht sich von der Cloud-Lösung unter anderem mehr Flexibilität. So ließen sich etwa verschiedene Standorte schnell und einfach mit einem sicherem Internet-Zugang ausstatten. Außerdem will das Unternehmen Kosten senken, weil der Wartungsaufwand für die Hardware vor Ort wegfällt. Die automatischen Security-Updates in der Cloud und die Integration verschiedenster Security-Funktionen sollen das Sicherheitsniveau insgesamt verbessern.

Der Ingenieur Erwin Sick hatte das gleichnamige Unternehmen 1946 in Vaterstetten bei München gegründet. Mitte der 50er-Jahre zog die Firma mit 25 Mitarbeitern nach Waldkirch. Heute sind weltweit mehr als 10.000 Menschen in 50 Tochtergesellschaften für die Sick AG tätig. Sie stellen Sensoren für die Fabrik-, Logistik- und Automatisierungstechnik her. Das Unternehmen erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2019 knapp 1,8 Milliarden Euro Umsatz.

Sick AG | Cloud Security Lösung
Branche: Sensortechnik
Use Cases: mehr Sicherheit, weniger Aufwand mit Wartung und Updates, weniger Kosten
Product: Zscaler Internet Access, Zscaler Cloud Firewall, Zscaler Cloud Sandbox
Dienstleister: Avantec, Zürich
Projektbeginn: explorative Phase ab 2015
Zahl der Anwender: rund 8.000 Mitarbeiter an verschiedenen Standorten

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