Hohe Verluste

Uber will Auto-Leasing-Geschäft in den USA einstampfen

09.08.2017
Der Fahrdienstvermittler Uber will sein Auto-Leasing-Geschäft in den USA laut einem Zeitungsbericht wegen hoher Verluste einstellen.
Uber hatte unter dem Namen "Xchange Leasing" Fahrzeuge vermittelt.
Uber hatte unter dem Namen "Xchange Leasing" Fahrzeuge vermittelt.
Foto: Prathan Chorruangsak - shutterstock.com

Das erst 2015 mit einer Anschubfinanzierung von rund 600 Millionen Dollar gegründete Tochterunternehmen solle bis Jahresende schon wieder weitgehend abgewickelt werden, meldete das "Wall Street Journal" am Dienstag unter Berufung auf eingeweihte Kreise. Etwa 500 Jobs könnten betroffen sein, was etwa drei Prozent der gesamten Mitarbeiterzahl von Uber entspreche. Eine Stellungnahme des Unternehmens gab es zunächst nicht.

Uber hatte das unter dem Namen "Xchange Leasing" betriebene Geschäft gestartet, um Fahrern Autos zu besorgen, die wegen schwacher Bonität nicht anderweitig an Fahrzeuge kommen. Doch dem Bericht nach führt die intensive Nutzung der Wagen zu so starken Wert-Einbußen, dass Uber mit den Autos unter dem Strich trotz vergleichsweise hoher Leasing-Raten erhebliche Verluste macht. (dpa/rs)

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