Network Security

Universität Siegen verstärkt IT-Sicherheit

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Neue Resilience Gateways sollen die Infrastruktur der Universität Siegen sicherer machen.
Die Universität Siegen (im Bild das Zentrum für Informations- und Medientechnologie) hat ihr Netzwerk verbessert.
Die Universität Siegen (im Bild das Zentrum für Informations- und Medientechnologie) hat ihr Netzwerk verbessert.
Foto: Universität Siegen

Etwa 17.500 Studierende und mehr als 2.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität Siegen nutzen eine SFP Fibre Channel-basierte Netzwerkinfrastruktur, und zwar verteilt auf sechs Standorte. Die Lehranstalt wollte die Sicherheit ihres Netzes verbessern und gleichzeitig den Verwaltungsaufwand reduzieren. Hardwareseitig entschied sich das Netzwerk-Team, künftig Resilience Gateways der ACM7000-Serie von Opengear einzusetzen.

Die Sicherheitsbedenken kreisten vor allem um Firmware-Aktualisierungen, fehlerhafte Software-Patches oder Fehlkonfigurationen. Die Universität hatte bislang mit Kupfer-auf-Glasfaser-Medienkonvertern operiert, die den Anschluss der kupferbasierten Ethernet-Geräte von Cisco und Juniper über eine Glasfaserverbindung ermöglichten. Fiel ein Medienkonverter aus, standen die Managementfunktionen nicht mehr zu Verfügung. Die Switche verschwanden aus dem Sichtfeld des Netzwerkteams. Außerdem war dem Team der administrative Aufwand zu hoch.

Mehr Resilienz als zuvor

Mit Einführung eines Out-of-Band-Managements sollen die Administratoren der Universität Siegen kritische IT-Komponenten wie Switches und Router sowie Sicherheits-Appliances wie Firewalls und Encryption-Tools jetzt remote und unterbrechungsfrei verwalten können. Im Fall von Konnektivitäts-Problemen soll die Business Continuity über Mobilfunk gewährleistet sein.

Die Universität verspricht sich außerdem weniger Vor-Ort-Besuche von Technikern, weil der Zugriff auf die Protokolldateien der betroffenen Geräte die Hauptursachen eines Ausfalls identifizieren und Recovery-Maßnahmen einleiten soll. Jens Aßmann, Abteilungsleiter des ZIMT (Zentrum für Informations- und Medientechnologie) an der Universität Siegen, kommentiert: "Das Netzwerk ist dank dem alternativen Zugriffspfad resilienter als zuvor."

Die Universität Siegen entstand 1972 und setzt ihre Schwerpunkte einerseits auf Kultur- und Medienforschung, andererseits auf die Bereiche Sensorik und Nanowissenschaften.

Universität Siegen | Netzwerkoptimierung
Branche: Lehre und Forschung
Use Case: mehr Sicherheit und weniger Verwaltungsaufwand
Produkt: Resilience Gateways der ACM7000-Serie
Hersteller: Opengear
Anwender: circa 17.500 Studierende, rund 2.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

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