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Projektverträge

Warum Freiberufler nicht unterschreiben

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Im vergangenen Jahr ging die Unterschrift von IT-Freiberuflern nur in sechs von zehn Fällen glatt über die Bühne, wie die Projektbörse Gulp berichtet.
Wie viele Freie einen angebotenen Projektvertrag dann nach Angabe von Gulp doch nicht unterschreiben.
Wie viele Freie einen angebotenen Projektvertrag dann nach Angabe von Gulp doch nicht unterschreiben.
Foto: Gulp

Die Verhandlungen mit freien IT-Experten gestalten sich zunehmend schwierig. Das legt zumindest eine Umfrage der Münchener Projektbörse Gulp nahe. Gulp hat Daten von knapp 9000 IT-/Engineering-Selbstständigen ausgewertet.

Fazit: Im vergangenen Jahr erklärten 14 Prozent der Freien, einen angebotenen Vertrag nicht unterschrieben zu haben. Im Jahr 2008 waren es nur sieben Prozent. Weitere 25 Prozent haben 2011 erst nach Änderungen unterschrieben (2008: 26 Prozent).

Dreht man die Zahlen um, heißt das: 2011 haben nur knapp 61 Prozent der IT-Freiberufler ohne Diskussionen unterschrieben. 2008 waren es noch 68 Prozent.

Werksvertrag oder Dienstvertrag

Auf Nachfrage von CIO.de führt eine Gulp-Sprecherin einige Gründe an, die die Freien der Projektbörse gegenüber geäußert haben. Probleme gibt es demnach am häufigsten in der Frage des Zahlungsziels. Auch sei oft strittig, ob der Vertrag als Werksvertrag gestaltet wird (der Freie wird für ein fertiges Werk bezahlt) oder als Dienstvertrag (der Freie bekommt seine Dienstleistungen bezahlt).

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