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Cyber Security

Wie Panasonic seine Websites schützt

Bernd Reder ist freier Journalist und Autor mit den Schwerpunkten Technologien, Netzwerke und IT in München.
Um mehr als 200 Websites vor DDoS-Angriffen und Web-Scans zu schützen, setzt Panasonic Europe Online auf Security-Services aus der Cloud.
Panasonic Europe schützt über 200 Webseiten vor Cyber-Bedrohungen.
Panasonic Europe schützt über 200 Webseiten vor Cyber-Bedrohungen.
Foto: Sharaf Maksumov - shutterstock.com

Panasonic ist in mehreren Sparten aktiv, darunter Unterhaltungselektronik, Wohnungsbau, der Automobilsektor und die IndustrieIndustrie. In Europa betreibt die Unternehmensgruppe rund 200 Web-Angebote für Kunden, Partner und Mitarbeiter in Großbritannien, Belgien und Deutschland. Top-Firmen der Branche Industrie

Solche Web-Seiten sind für Cyber-Kriminelle ein attraktives Ziel. "Da wir für die Verfügbarkeit aller europäischen Web-Auftritte von Panasonic verantwortlich sind, müssen wir jede Vorsichtsmaßnahme gegen BedrohungenBedrohungen aus dem Internet treffen", erläutert Stefan Schulze, leitender IT-Berater Netzwerk- und Cloud-Sicherheit bei Panasonic Information Systems Company Europe (PISCEU), dem IT-Dienstleister von Panasonic Europe. "Dies wurde immer schwieriger, als wir ein wachsendes Volumen von unautorisiertem Schwachstellen-Scanning, Crawling durch KI und Distributed-Denial-of-Service-Angriffen feststellten", so Schulze. Alles zu Security auf CIO.de

Web Application Firewall und Bot-Manager

Auf der Suche nach Systemen, mit denen sich Cyber-Angriffe abwehren und die Verfügbarkeit der Web Services sicherstellen ließ, wurde PISCEU bei Panasonic in Japan fündig. Dort sind Cyber-Security-Services des amerikanischen Anbieters Akamai im Einsatz.

Tests mit Systemen mehrerer Anbieter ergaben, dass die Web Application Firewall (WAF) und der Bot Manager von Akamai die Anforderungen von Panasonic Europe am besten erfüllten.

Migration von mehr als 200 Websites

PISCEU migrierte im Anschluss die Web-Seiten in die Akamai Connected Cloud. Sie umfasst über 4.100 Standorte in 135 Ländern. Ein Vorteil dieses Konzepts sind Latenzzeiten von wenigen Millisekunden. Kurze Reaktionszeiten sind wiederum bei der Abwehr von Cyber-Angriffen ein wichtiger Faktor.

Panasonic Europe nutzt den Bot Manager von Akamai, um Software-Bots zu identifizieren und deren Aktivitäten zu kontrollieren.
Panasonic Europe nutzt den Bot Manager von Akamai, um Software-Bots zu identifizieren und deren Aktivitäten zu kontrollieren.
Foto: Akamai

Fachleute von Akamai unterstützten die Mitarbeiter von Panasonic außerdem dabei, die cloudbasierte WAF einzurichten. "Das Professional Services Team von Akamai analysierte sogar unsere False Positives und ermöglichte uns, unsere WAF vom Überwachungs- in den Blockierungsmodus zu verlagern", so Stefan Schulze. Das Ergebnis ist eine Sicherheitsarchitektur, die schädlichen Datenverkehr proaktiv blockiert, aber legitime Transfers zulässt.

Bots an die kurze Leine

Die Web-Security-Systeme ermöglichen es PISCEU zudem, den Bot-Verkehr steuern. "Wenn wir bösartigen oder geschäftsfremden Datenverkehr entdecken, können wir eingreifen und ihn reduzieren", erklärt Schulze. Für die Zukunft plant er den Einsatz weiterer Tools, um den Bot-Traffic noch detaillierter zu verfolgen.

Panasonic Europe | Web Security
Branchen: Unterhaltungselektronik, Industrie, Automobil, Bau
Use Case: Schutz von 200 Websites vor DDoS-Angriffen und bösartigen Bots
Lösung: Cloudbasierte Web Application Firewall und Einsatz eines Bot-Managements
Partner: Akamai

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