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SD-WAN

Aldi vernetzt 8.000 Standorte

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Der Discounter Aldi vernetzt über ein Software-definiertes Wide Area Network (SD-WAN) rund 8.000 Filialen in 14 Ländern.
Aldi vernetzt die Filialen in 14 europäischen Ländern.
Aldi vernetzt die Filialen in 14 europäischen Ländern.
Foto: Aldi Süd

Die Lebensmitteleinzelhandelskette Aldi will ihre Fililalen über ein Software-Defined Wide Area Network (SD-WAN) vernetzen. Es geht dabei um rund 8.000 Standorte in 14 europäischen Ländern. Partner sind Telefónica Deutschland für die Installation und Cisco für die Technologie.

Nach den Worten von Karsten Pradel, Direktor B2B bei Telefónica Deutschland, stellt dieses Projekt die bisher größte SD-WAN-Installation im weltweiten EinzelhandelEinzelhandel dar. Allein in Deutschland schließen die Dienstleister mehr als 4.000 StandorteStandorte an das neue Netzwerk an. Das Vorhaben wird "mehrere Jahre" dauern, zum Projekt-Team zählen mehr als 50 Mitarbeiter. Aldi SüdAldi Süd beschäftigt nach eigenen Angaben mehr als 47.000 Angestellte, Aldi NordAldi Nord über 35.000. Ihnen allen soll das neue Netz zur Verfügung stehen. Top-500-Firmenprofil für Aldi Nord Top-500-Firmenprofil für Aldi Süd Alles zu Retail IT auf CIO.de Top-Firmen der Branche Handel

Der Lebensmitteleinzelhändler kooperiert bereits seit Jahren bei seinem Mobilfunkangebot Aldi Talk mit Telefónica Deutschland. Vom neuen SD-WAN verspricht sich das Unternehmen mehr Sicherheit, Effizienz und geringere operative Kosten.

Aldi Süd und Aldi Nord wollen Synergien schaffen

Aldi, kurz für Albrecht Diskont, wurde 1913 von Karl Albrecht gegründet und zählt heute zu den zehn größten Einzelhandelsunternehmen weltweit. Albrechts Erben teilten die Firma 1961 in Aldi Nord und Aldi Süd auf, über die Gründe wurde in der Branche viel spekuliert. Im März 2020 erklärten die Unternehmensleitungen jedoch, ihre Sortimente harmonisieren und bis Jahresende rund 100 Eigenmarken zusammenführen zu wollen.

Effizientere Prozesse sowie gemeinsame Verpackungen und Marketingmaßnahmen sollen Kostenvorteile generieren, heißt es dazu in einer gemeinsamen Erklärung. "Wir wollen die Synergie-Potentiale überall, wo möglich, nutzen", sagt Tobias Heinbockel, Managing Director Category Management bei ALDI Nord. Das bringe auch Lieferanten und Partnern Vorteile.

Aldi | Netzwerk
Branche: Lebensmitteleinzelhandel
Produkt: Software-definiertes Wide Area Network (SD-WAN)
Dienstleister: Telefónica DeutschlandTelefónica Deutschland (Projektierung, Installation, Netz-Management), Cisco (Technologie)
Projektdauer: mehrere Jahre
Zahl der Projektmitarbeiter: > 50
Zahl der Anwender: sämtliche Aldi-Mitarbeiter Top-500-Firmenprofil für Telefónica Deutschland Holding AG

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