Finance IT


Online-Kunden bleiben ihren Finanzinstituten treu

Banken setzen auf das Web

20.11.2006
Von Tanja Wolff
Mehr als 25 Millionen Deutsche werden in den kommenden zwei Jahren zu Online-Kunden bei ihren Banken werden. Laut einer Untersuchung der Marktforscher von Deutsche Bank Research erhöht sich dadurch nicht nur das Volumen der übers Web transferierten Gelder. Auch die Anzahl der Kontakte soll sich erhöhen.

Der Analyse zufolge werden Kunden mit Online-Banking stärker an ihr Finanzinstitut gebunden. Fast die Hälfte der Online-Kunden sagt, dass sie über das Internet mehrmals in der Woche ihre Bank besuchen.

Zudem steigt ihre Loyalität um 14,1 Prozent an. Zu diesem Wert kommen die Marktforscher, indem sie die Wahrscheinlichkeit berechnen, mit der die Online-Banking-Kunden weitergehende Dienste und Finanzangebote bei ihrem eigenen Institut begutachten oder zur Konkurrenz gehen.

Das Ergebnis zeigt, dass die Rate der Neukunden für webbasiertes Banking im Durchschnitt um vier Prozent pro Jahr nach oben geht. Dabei wird deutlich, dass Internet Erfahrungen und Infrastruktur wesentliche Antreiber des Geschäfts sind. Außerdem bringen Breitbandkunden einen zusätzlichen Umsatz von 13,5 Prozent.

Laut der Untersuchung informieren sich viele Konsumenten im Internet, bevor sie etwas kaufen. Selbstverständlich vergleichen sie die Produkte mit den Konkurrenten und finden über das Web das scheinbar günstigste Angebot. Folglich müssen die BankenBanken in Zukunft damit rechnen auf immer besser informierte Kunden zu treffen. Top-Firmen der Branche Banken

Zur Startseite