Finance IT


EMV-Chip soll mehr Sicherheit bringen

Betrug mit Bankkarten steigt um ein Viertel

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Der Betrug mit gestohlenen Bankkarten wird bei grenzüberschreitenden Zahlungen in diesem Jahr um ein Viertel ansteigen. So lautet eine Einschätzung von Steria Mummert Consulting.

Bankkarten-Betrüger haben Geldinstituten etwas voraus: Sie operieren über Staatsgrenzen hinweg. BankenBanken und Ermittlungsbehörden müssen sich dagegen an nationale Datenschutzregeln halten, was den Schutz vor Missbrauch gestohlener Bankkarten erschwert, so Steria Mummert Consulting. Top-Firmen der Branche Banken

Die Analysten gehen daher davon aus, dass der Betrug bei grenzüberschreitenden Zahlungen in diesem Jahr um ein Viertel ansteigen wird. In Deutschland sind die Fälle dagegen rückläufig.

Mit Blick auf die nähere Zukunft gibt Steria Mummert jedoch eine vorsichtige Entwarnung: Bis 2011 soll auf den rund 350 Millionen Bankkarten in der EU ein so genannter EMV-Chip installiert werden, der mehr Sicherheit bieten könne. EMV ist ein Standard, den Europay, Mastercard und Visa entwickelt haben. Wann diese Technologie weltweit verfügbar ist, kann derzeit noch nicht eingeschätzt werden.

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