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Künstliche Intelligenz

BMW stellt KI-Datensatz Open Source

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Mit dem weltweit größten Open-Source-Datensatz wollen BMW, Microsoft und andere Partner den Einsatz künstlicher Intelligenz in der Produktion forcieren.
Der Open-Source-Datensatz von BMW und seinen Partnern besteht aus über 800.000 fotorealistischen Bildern und Produktionsressourcen in 80 Klassen.
Der Open-Source-Datensatz von BMW und seinen Partnern besteht aus über 800.000 fotorealistischen Bildern und Produktionsressourcen in 80 Klassen.
Foto: BMW Group

Künstliche IntelligenzKünstliche Intelligenz (KI) in der Produktion erfordert große Mengen an Trainingsdaten. Dieser Gedanke steht hinter "SORDI", kurz für Synthetic Object Recognition Dataset for Industries. Die Partner BMWBMW, MicrosoftMicrosoft, NVIDIA und Idealworks stellen der Open-SourceOpen-Source-Community einen Datensatz mit mehr als 800.000 Bildern zur Verfügung, um KI in der Produktion effizienter nutzbar zu machen. Nach Angaben von BMW handelt es sich dabei um den weltgrößten Datensatz dieser Art. Top-500-Firmenprofil für BMW Alles zu Künstliche Intelligenz auf CIO.de Alles zu Microsoft auf CIO.de Alles zu Open Source auf CIO.de

Die fotorealistischen Bilder sind in 80 Klassen unterteilt, dazu zählen beispielsweise Paletten, Gitterboxen und Gabelstapler. Sie umfassen "Objekte von besonderer Relevanz in den Kerntechnologien des Automobilbaus und der Logistik", wie der Automobilhersteller erklärt. Integrierte Label sollen als digitale Etiketten grundlegende Aufgaben der Bildverarbeitung wie Klassifizierung, Objekterkennung oder Segmentierung für relevante Bereiche der Produktion ermöglichen.

Mehr Kosten-Effizienz in der Produktion

Auf NVIDIAs Plattform Omniverse werden dazu eine Simulationsumgebung für Robotik, ein Digital TwinDigital Twin des Produktionssystems und die Trainingsumgebung für KI fusioniert. Damit werde ein KI-Einsatz auf Grundlage synthetisierter Daten ohne manuellen Aufwand möglich, so der Autobauer. Eine Rendering-Pipeline aus dem BMW TechOffice in München soll eine beliebige Anzahl von Fotos inklusive Labels automatisch erstellen. Alles zu Digital Twin auf CIO.de

In der Praxis könnten IT-Experten künftig mit SORDI KI-Lösungen für die Produktion entwickeln und anpassen. Der Datensatz soll vor allem Produktionsmitarbeiter unterstützen, die schon zum Produktionsstart reife KI-Systeme erhielten, so BMW. "Der neue, synthetische Datensatz SORDI erlaubt das wesentlich schnellere Training von KI-Modellen und dient damit der signifikanten Steigerung der Kosteneffizienz von KI in der Produktion", sagt Michele Melchiorre, Leiter BMW Group Produktionssystem, Planung, Werkzeug-und Anlagenbau.

BMW | Künstliche Intelligenz in der Produktion
Branche: AutomobilAutomobil
Use Case: KI-Trainingsdaten in der Produktion
Partner: Microsoft, NVIDIA, Idealworks
Projekt: SORDI (Synthetic Object Recognition Dataset for Industries) Top-Firmen der Branche Automobil

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