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Der Trend geht zur Individualentwicklung

BPM-Lösungen sind oft nicht zufriedenstellend

15.06.2005
Von Dorothea Friedrich
Die Optimierung von Geschäftsprozessen durch entsprechende Software ist für viele Firmen ein Top-Thema. Mehr als die Hälfte erwartet durch die engere Software-Verknüpfung zwischen Firmenkunden und Lieferanten eine Senkung der Kosten. 80 Prozent glauben, dass dadurch ihre Umsätze steigen. Allerdings sind 39 Prozent mit ihrer bestehenden Lösung nicht zufrieden. Das ist das Ergebnis einer Trendstudie des Software-Anbieters Carnot.

So genannte intelligente Software soll darüber hinaus den Kundenservice verbessern. Das glauben mehr als zwei Drittel der Befragten. Doch wie Firmen Kundenservice definieren, zeigt ein anderes Ergebnis der Studie: 72 Prozent gehen davon aus, dass der Trend zumindest in Teilbereichen zum Customer Self Service, sei es im Web oder am Automaten, geht.

Der Trend geht zum Customer Self Service. (Quelle: Carnot)
Der Trend geht zum Customer Self Service. (Quelle: Carnot)

Dass automatisierte Workflow-Anwendungen die Bearbeitungszeiten verkürzen, glauben knapp 90 Prozent.

Standard-Software oder Individualentwicklung

Immerhin ein Fünftel der Befragten glaubt, dass die beste Business-Process-Management-(BPM)-Software die individuell entwickelte ist. Mit acht Prozent ist dagegen der Anteil derjenigen, die auf Standard-Software setzen, relativ gering.

92 Prozent schwören auf firmenspezifische Software-Entwicklung auf der Basis von Standardkomponenten. Die Zahlen sind allerdings mit Vorsicht zu genießen. Zum einen waren bei der Umfrage Mehrfachnennungen möglich. Zum zweiten ist Carnot Anbieter von BPM-Software.

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