Passwort Safe, RoboForm, KeePass, 1Password, LastPass

Die besten Passwort-Manager

20.12.2016
Von Thomas Bär, Frank-Michael Schlede, und Fahmida Y. Rashid
Thomas Bär, der seit Ende der neunziger Jahre in der IT tätig ist, bringt weit reichende Erfahrungen bei der Einführung und Umsetzung von IT-Prozessen im Gesundheitswesen mit. Dieses in der Praxis gewonnene Wissen hat er seit Anfang 2000 in zahlreichen Publikationen als Fachjournalist in einer großen Zahl von Artikeln umgesetzt. Er lebt und arbeitet in Günzburg.
Frank-Michael Schlede arbeitet seit den achtziger Jahren in der IT und ist seit 1990 als Trainer und Fachjournalist tätig. Nach unterschiedlichen Tätigkeiten als Redakteur und Chefredakteur in verschiedenen Verlagen arbeitet er seit Ende 2009 als freier IT-Journalist für verschiedene Online- und Print-Publikationen. Er lebt und arbeitet in Pfaffenhofen an der Ilm.


Florian beschäftigt sich mit vielen Themen rund um Technologie und Management. Daneben betätigt er sich auch in sozialen Netzen.
Fahmida Y. Rashid ist als Security-Autorin für unsere US-Schwesterpublikation InfoWorld tätig.

Wirklich das "letzte Passwort"? - LastPass

Ganz wie die bereits vorgestellte Lösung RoboForm bietet auch LastPass die Möglichkeit, sich mit ihrer Hilfe nur durch Eingabe eines einzigen Master-Passwortes mit allen Web-Seiten sicher zu verbinden.

Vorteile beim Einsatz von LastPass:

  • Sehr flexible Lösung, die sowohl für Windows-Rechner als auch für MAC OS X, Linux und mobile Systeme mit einer zentralen Synchronisation aufwarten kann.

  • Die Grundversion für Windows-Systeme und verschiedene Browser ist kostenlos.

  • Daten werden nach Angaben des Anbieters lokal auf dem eigenen PC verschlüsselt.

Nachteile beim Einsatz von LastPass:

  • Hier bleibt nach wie vor die Unsicherheit, dass trotz aller Beteuerungen des Anbieters zur Sicherheit, die Daten auf einem amerikanischen Server gespeichert werden.

Die Lösung "LastPass"" fokussiert auf den Einsatz im Browser.
Die Lösung "LastPass"" fokussiert auf den Einsatz im Browser.

Fazit: "Das letzte Passwort, das Sie brauchen" - wie es der Anbieter vollmundig verkündet - wird LastPass sicher nicht sein - dazu braucht man in der Regel im IT-Alltag noch eine ganze Reihe anderer Passwörter, als nur die für diverse Web-Seiten. Für diese Zwecke funktioniert LastPass aber durchaus gut, allerdings benötigen Anwender, die diese Lösung auf einem mobilen System nutzen wollen, dazu die kostenpflichtige Premiumversion von LastPass. Bei vielen Nutzern dürfte allerdings Unbehagen herrschen, wenn es um das Ablegen sensibler Passwort-Daten bei einem amerikanischen Anbieter geht. Wie das LastPass-Mutterunternehmen LogeMeIn gegenüber der COMPUTERWOCHE versicherte, sollen hierbei jedoch Rechenzentren mit "Geo-Affinität" zum Einsatz kommen, die es ermöglichten, vertrauliche Kundendaten zu isolieren und innerhalb der EU abzuspeichern. Darüber hinaus befänden sich die Rechenzentren für europäische Kunden in Großbritannien und Deutschland.

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