Filesharing in der Cloud

Dropbox & Co. müssen draußen bleiben

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.

Dropbox ist für Kuntze das Synonym für "die unübersehbare Vielfalt an Consumer-Tools zum Synchronisieren von Daten". Es gebe zahllose solcher Angebote.

Die größten Probleme bei Dropbox

Die drei größten Probleme bei Dropbox, Skydrive, iCloud und Co umreißt Kuntze wie folgt:

1. Datenschutz und Privatsphäre: Consumer legen Wert auf einfache Handhabung, und vor allem die jüngeren Generationen nehmen es mit Datenschutz und Privatsphäre nicht mehr so genau. Sie teilen Dinge ganz selbstverständlich mit anderen.

2. Kontrollverlust: In dem Moment, in dem Firmendaten beim Cloud-Provider landen, haben wir keinen Einfluss mehr darauf, mit welchen Systemen sie vor fremdem Zugriff geschützt sind.

3. Anbieter aus dem amerikanischen Raum: Der Patriot Act ermöglicht US-Behörden Zugriff auf Daten in ihrem Rechtsraum - dazu zählen auch europäische Niederlassungen amerikanischer Anbieter. Europäische Firmen schätzen das aus gutem Grund ganz und gar nicht. Kein europäischer CIO sollte ruhig schlafen können, wenn seine Daten dem Patriot Act unterliegen.

Kuntze weiß Consumer-Tools durchaus zu schätzen - man müsse sie aber Business-tauglich machen, so der Haas-CIO. Beteiligen Sie sich auch an unserer neuen Umfrage:

Es geht um die Verlagerung von IT in die Produkte und die Folgen für den CIO.

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