Retail IT


Mehr Umsatz, mehr Investitionen, mehr Jobs

E-Commerce sieht rosigen Zeiten entgegen

14.11.2007
Von Alexander Galdy
Umsatzwachstum, Investitionsbereitschaft und mehr Einstellungen beim Personal im E-Commerce für das Jahr 2008 - dies sind die Ergebnisse einer Online-Befragung von Pangora unter Branchenexperten. Die positiven Vorzeichen in der E-Commerce-Branche für das kommende Geschäftsjahr schlagen sich in der Tatsache nieder, dass ein Großteil der Experten von einer steigenden Innovationskraft ausgeht.

Nach Expertenmeinungen wird das Geschäftsjahr 2007 wieder ein erfolgreiches Jahr für die Branche. Insgesamt erwarten 80 Prozent der Befragten einen Geschäftsabschluss, der besser als im Vorjahr ausfällt. Im Vergleich dazu sehen die Prognosen zum Weihnachtsgeschäft - im Befragungszeitraum Oktober 2007 gerade angelaufen - etwas zurückhaltender, aber immer noch positiv aus: 59 Prozent der Befragten glauben, das Weihnachtsgeschäft würde besser als in 2006. 72 Prozent der Experten gehen außerdem davon aus, dass die Innovationskraft im E-Commerce im nächsten Jahr weiter zunehmen wird.

Der Optimismus in der Branche ist ungebrochen, knapp drei Viertel der Befragten plant in 2008 mit höheren Umsätzen als im laufenden Geschäftsjahr. Entsprechend positiv ist auch die Investitionsbereitschaft. 46 Prozent der Befragten planen, in 2008 verstärkt zu investieren.

Auch der Mitarbeiterbedarf in der Branche ist enorm hoch: 60 Prozent der Experten gehen davon aus, dass sie in 2008 mehr Personal benötigen als im Vorjahr. Dass es nicht einfach werden wird, diesen Bedarf zu decken, glauben mehr als zwei Drittel der Experten. 14 Prozent sind sogar der Meinung, dass es der Branche an qualifiziertem Personal fehlen wird.

Web 2.0 war der große Trend im letzten Jahr und löste eine Euphorie in der Internetszene aus. Heute schätzt ein Großteil der Experten Communities und Bewertungsfunktionen im E-Commerce zwar als hohen Zusatznutzen und als sehr wichtig für den User ein, 26 Prozent der Experten sind jedoch der Meinung, dass diese Funktionalitäten erst am Anfang der Entwicklung und Innovationsfähigkeit stehen.

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