Projekte


Prozessoptimierung per Cloud

E.ON setzt auf SAP S/4HANA Utilities

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Gemeinsam mit SAP entwickelt E.ON eine neue Prozess- und Technologieplattform, um firmenweit Prozesse zu standardisieren.
E.ON will seinen Versorgern, Messstellen und Netzbetreibern eine einheitliche Plattform bereitstellen.
E.ON will seinen Versorgern, Messstellen und Netzbetreibern eine einheitliche Plattform bereitstellen.
Foto: Adriana Iacob - shutterstock.com

Der Energiekonzern E.ON will seine Kernprozesse rund um Abrechnung und Marktkommunikation optimieren und harmonisieren. Die Energieversorger, Messstellen- und Netzbetreiber des Unternehmens sollen Informationen schneller, präziser und einfacher austauschen können. Dafür entwickelt E.ONE.ON gemeinsam mit SAPSAP eine einheitliche Prozess- und Technologieplattform auf Basis von SAP S/4HANA Utilities. Diese soll bisherige unterschiedliche Abrechnungs- und Marktkommunikationssysteme ablösen. Top-500-Firmenprofil für EON Alles zu SAP auf CIO.de

E.ON verspricht sich von der Einführung der Cloud-LösungenCloud-Lösungen langfristig Kostenreduzierungen von mehr als 40 Prozent. Konsistenz in den Daten soll es möglich machen, Standardlösungen und Best Practices zu nutzen und die Ausgaben für individuelle Eigenentwicklungen senken. Der Konzern will bis Mitte des Jahres 2022 "erste Erfolge bei der Effizienz der Prozesse" sehen. Alles zu Cloud Computing auf CIO.de

Regularien der Bundesnetzagentur einfacher umsetzen

Treiber hinter der Entscheidung ist die Integration des ursprünglich von RWE gegründeten Netzbetreibers Innogy Anfang Juni. E.ON will für alle Prozesse und IT-Systeme rund um die Netzabrechnung einen konzernübergreifenden Standard etablieren. "Die Partnerschaft mit SAP ermöglicht es uns, Prozesse und Strukturen - insbesondere nach der Übernahme von Innogy - neu zu gestalten", sagt Thomas König aus dem E.ON-Vorstand.

Der Netzbetrieb ist reguliert und unterliegt festen Vorgaben der Bundesnetzagentur. E.ON begründet die Wahl von SAP mit "der neuen, offenen, modularen und stabilen Plattform", die es leichter machen soll, Compliance-Richtlinien wie etwa der Vereinheitlichung von Formaten beim Datenaustausch einzuhalten. Das Energieversorgungsunternehmen E.ON SE mit Sitz in Essen wurde im Jahr 2000 gegründet und beschäftigt heute knapp 79.000 Mitarbeiter. 2019 erzielte der Konzern fast 41,5 Milliarden Euro Umsatz.

E.ON SE| Prozess- und Technologieplattform
Branche: EnergieversorgungEnergieversorgung
Partner/Dienstleister: SAP
Einsatzgebiet: Abrechnung und Marktkommunikation
Produkt: SAP S/4HANA Utilities Top-Firmen der Branche Energie u. Rohstoffe

Zur Startseite