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Drei von zehn Banken planen den Einsatz von Forecasting Tools

Europäische Banken mit deutlichen Mängeln im Cash-Management

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Nur Bares ist Wahres - dennoch lässt das Cash Management europäischer Banken zu Wünschen übrig. Von ihrem Ziel eines globalen oder zumindest regionalen Cash Managements ist die Mehrzahl der Unternehmen weit entfernt, so eine Studie der Aite Group im Auftrag von Smartstream Technologies. Immerhin: Drei von zehn Banken wollen bis Ende 2009 Cash-flow Forecasting Tools einsetzen.
Immerhin: 14 Prozent der europäischen Großbanken arbeiten bereits mit Forecasting Tools.
Immerhin: 14 Prozent der europäischen Großbanken arbeiten bereits mit Forecasting Tools.

Verbesserungen scheinen dringend nötig: Wie eine Bestandsaufnahme zeigt, sammeln sich die BankenBanken die Daten für das Cash Management derzeit aus Excel-Tabellen, E-Mails und diversen anderen Anwendungen zusammen. Zu vieles muss dabei noch manuell erledigt werden. Top-Firmen der Branche Banken

Folge: Nur jede zweite der großen europäischen Banken kann den Kunden Bilanzinformationen in Echtzeit anbieten.

Gleichzeitig werden die Anforderungen an das Cash Management immer höher. In einer globalisierten Welt peilen die Banken an, silo-artige Niederlassungen in den einzelnen Ländern durch ein globales oder wenigstens regionales Management zu ersetzen. Derzeit bieten allerdings nur 36 Prozent der Unternehmen eine globale Betrachtung der Daten nach Produktlinie.

Ohne Prozessautomatisierung geht es nicht

Auch im Hinblick auf Analyse und Strategie steigen die Ansprüche an das Cash Management. Die Geldinstitute sind denn auch nicht untätig: Rund drei von zehn Unternehmen (29 Prozent) wollen innerhalb der kommenden zwei Jahre Forecasting-Tools einsetzen. 14 Prozent tun das bereits. Eine satte Mehrheit von 57 Prozent allerdings bezeichnet das Implementieren von Forecasting-Werkzeugen als "eher bis höchst unwahrscheinlich".

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