Webcast

Flash-Storage am konkreten Beispiel erzählt

10.01.2018
Anzeige  Der Mittelständler Herma hat seiner bestehenden Infrastruktur durch Flash-Storage eine digitale Fitnesskur verpasst. Ein Webcast der Computerwoche zeigt, wie.
Flash gibt den Speichersystemen grünes Licht für die Digitalisierung.
Flash gibt den Speichersystemen grünes Licht für die Digitalisierung.
Foto: Konstantin Yolshin - shutterstock

Bis zu 90 Prozent mehr Auslastung durch das Modernisieren bestehender Speichersysteme mit Flash sind möglich. Beispiele dafür schildert ein Webcast der Computerwoche. Dessen These: überdimensionierte und teure In-Memory-Systeme müssen nicht sein. Effizienter ist Flash. Konkret geht es um den mittelständischen Betrieb Herma.

Stefan Roth, Head of Storage Business Central Europe bei Fujitsu, und Dirk Rasche, Senior IT Consultant bei SVA System Vertrieb Alexander diskutieren diese These mit dem Fachjournalisten Sven Hansel, der den Webcast moderiert.

Er will von Fujitsu-Manager Roth zunächst einmal wissen, wie die Anwender das Thema sehen. "Die Kunden sagen, dass sich die Anwendungslandschaft komplett verändert hat", berichtet Roth. Dafür nennt er mehrere Punkte: "Die Unternehmen stehen vor neuen Anforderungen, Daten in Echtzeit zu verarbeiten, Daten rechtssicher aufbewahren zu müssen, immer mehr Daten zu manage. Das hat Auswirkungen auf die Speichersysteme."

Es fehlt an rechtlichen Grundlagen

Ein Beispiel liefert das Trend-Thema Autonomes Fahren. Bisher hat der Gesetzgeber keine rechtliche Grundlage dafür geschaffen, wie mit den generierten Daten umzugehen ist. "Die Autohersteller machen sich Gedanken", beobachtet Roth. "Diese Petabytes an Daten können nur mit flexibler Infrastruktur bewältigt werden."

Ähnliches gilt für verschiedenste Branchen, etwa die Fertigungsindustrie oder den Finanzsektor - moderne Rechenzentren müssen unterschiedliche Architekturen integrieren können. "Und Flash ist dazu da, Daten schnell zu verarbeiten", sagt Roth.

Hier schaltet sich Moderator Hansel ein: "Die Ansprüche steigen, und die Budgets sinken", merkt er an. Damit wird Storage vom technologischen zum strategischen Thema. Roth illustriert das an zwei Prämissen: "Erstens heißt Business-centric Storage, dass Speicherressourcen auf geschäftliche Prioritäten abgestimmt werden. Zweitens geht es um die Steigerung der Auslastung und Konsolidierung zur Reduktion der Storage-Kosten." Dahinter stehen vier Ziele: Beschleunigen und Konsolidieren sowie Hyper-Skalieren und Schützen.

Zurück zur Technologie: Die Spiegelung geschäftskritischer Daten läuft über FC Scan und iSCSI San. Es sind Storage Cluster zwischen All-Flash zu All Flash, All-Flash zu Hybrid und Hybrid zu Hybrid möglich.

"Die gesamte Prozesskette muss in der IT abgebildet werden"

Berater Dirk Rasche sieht das ganz praktisch: "Stellen sie sich vor, dass E-Mails nicht funktionieren", seufzt er. "Jedes Unternehmen braucht die Durchgängigkeit seiner Daten und Geschäftsprozesse!" Eben das war auch dem Mittelständler Herma klar. Der Betrieb dürfte vor allem für seine Foto-Ecken bekannt sein, doch als Spezialist für Selbstklebetechnik bietet er weit mehr an. Nämlich alles vom Design einer Etikette bis zur passenden Etikettiermaschine. "Die gesamte Prozesskette muss in der IT abgebildet werden", so Rasche. Herma hatte natürlich eine bestehende Landschaft, doch die Wartung lief aus. Das Unternehmen wollte seine Infrastruktur fit für die Zukunft machen.

Herma erwog auch Anbieter wie IBM, EMC² und Dell, entschied sich dann aber für Fujitsu. Und zwar konkret für All-Flash (Eternus AF250 x2). Rasche erklärt: "Das Unternehmen blickt in die Zukunft und rechnet mit neuen Applikationen, deren Anforderungen an Storage noch gar nicht bekannt sind." Mit All-Flash fühlte sich Herma auf der sicheren Seite.

Keinesfalls darf Storage - wegen eines Stromausfalls oder aus welchen Gründen auch immer - ausfallen. Primär Storage und Sekundär Storage sollen Hochverfügbarkeit gewährleisten, das System arbeitet mit Originaldaten und Spiegeldaten.

Einheitliches Handling der GUI schafft Vertrauen

"Und wie lautet das erste Zwischenfazit beim Kunden?", will Moderator Hansel wissen. Das ist laut Rasche positiv: So attestiert Herma der gewählten Lösung ein einfaches und einheitliches Handling der GUI auf allen Plattformen. Das sorge für Sicherheit und Vertrauen in das DX System. Außerdem schätzt der Mittelständler das logisches und konsequente Weiterentwickeln der Produkte.

"Das einzige, was sich noch steigern lässt, ist die Antwortzeit eines Storage-Systems", überlegt Rasche. "Aber All-Flash ist schon sehr weit!" Fujitsu-Manager Roth kommt noch einmal auf die strategischen Ziele von Storage zurück: "Die Daten als das Herzstück der Unternehmen liegen im Speicher. Storage unterstützt heute dabei, das Geschäft ausbauen, Risiken ausschalten und Mehrwerte zu erzielen!"

Hier den Webcast ansehen

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