Projekte


350 Stellen in Gefahr

FSC stellt Zusammenarbeit mit SBS in Frage

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Fujitsu Siemens Computers (FSC) stellt die Zusammenarbeit mit Siemens Business Services (SBS) zur Diskussion. Derzeit ist nicht klar, ob und gegebenenfalls in welchem Umfang SBS weiterhin IT-Services für den Konzern erbringen soll. Damit sind 350 Stellen bei SBS in Gefahr.
SBS-Zentrale
SBS-Zentrale

Die Sprecher beider Firmen wollten sich zu Details nicht äußern. Nach den Worten einer FSC-Sprecherin wird das Unternehmen zahlreiche Services künftig selbst abwickeln. Dazu gehören Lohn- und Gehaltsabrechnungen oder andere Verwaltungsarbeiten aus dem Bereich Human Ressources.

Das ist aber noch nicht der letzte Stand der Dinge: Dem Vernehmen nach wird dieser Tage besprochen, inwieweit SBS zumindest Teilbereiche zuliefern kann. Wann dabei mit Ergebnissen zu rechnen ist, sei nicht abzusehen. Pikanterweise hatte FSC erst Ende 2005 die Sparte produktbezogene Dienstleistungen (PRS) von Siemens Business Services übernommen.

Derzeit ist von 350 Arbeitsplätzen die Rede, die bei SBS als bedroht gelten. Allerdings hatte Siemens zuvor bereits angekündigt, 5.400 Stellen bei SBS abzubauen.

Siemens will eine Rendite von fünf bis sechs Prozent sehen

Siemens stellt die defizitäre IT-Sparte SBS - von Analysten als "Sorgenkind" bezeichnet - neu auf. SBS soll sich nach Aussage eines Konzernsprechers neben öffentlichen Auftraggebern auf die Branchen AutomobilAutomobil, ChemieChemie und Pharma, Energie und Telekommunikation konzentrieren. Presseberichten zufolge verlangt der Mutterkonzern eine Rendite von fünf bis sechs Prozent. Top-Firmen der Branche Automobil Top-Firmen der Branche Chemie

Zur Startseite