E-Mail nicht totzukriegen

IDC: Die 5 wichtigsten Software-Trends

Lynn Thorenz ist Director Research & Consulting, IDC Deutschland und Schweiz.
Matthias Zacher ist Senior Consultant bei IDC.
Matthias Zacher ist Senior Consultant bei IDC in Frankfurt.
Matthias Zacher ist Senior Consultant bei IDC in Frankfurt.
Foto: IDC

Ein weiterer wichtiger Trend ist die steigende Bedeutung von mobilen Applikationen. Der zunehmende Einsatz von Tablet-PCs in den Unternehmen macht zudem die Einführung eines Mobile Device Managements notwendig, um eine sichere Einbindung aller Endgeräte zu gewährleisten. All diese Faktoren erfordern die Implementierung umfassender Mobile Enterprise Plattformen, die sowohl die Sicherheit der Geräte im Betrieb garantieren als auch die Intellectual Property schützen.

Social Collaboration, Web 2.0 Tools und Socialytics

2. E-Mail erfährt durch Social Collaboration und Web 2.0 Tools neuen Schwung.

Mit dem Aufkommen sozialer NetzwerkeNetzwerke und der Verbreitung neuer ToolsTools zur Zusammenarbeit ist vielfach der Tod von E-Mail beschworen worden. Aber das Gegenteil ist der Fall. Weder Microblogging, Acvitity Streams oder Instant Messaging werden E-Mail ersetzten, da es sich hier um andere Formen/Technologien zur Zusammenarbeit handelt. Alles zu Netzwerke auf CIO.de Alles zu Tools auf CIO.de

Wie eine Umfrage von IDC zeigt, wächst zwar der Anteil der Nutzung von Social Software im Kommunikationsverhalten, gleichzeitig wird aber auch deutlich, dass je nach Anforderung und Situation unterschiedliche Kommunikationsinstrumente eingesetzt werden. Email wird nach Einschätzung von IDC schwerpunktmäßig für wichtige und vertrauliche Kommunikation eingesetzt, also überall dort, wo nicht der schnelle sondern der eher nachhaltige Informationsaustausch im Vordergrund steht.

3. Socialytics verbindet Businessanwendungen mit analytischen Anwendungen, Social Web und Collaboration Software zu einer umfassenden Informations- und Analyse-Plattform in Unternehmen.

Erste Erfahrungen mit Socialytics aus den vergangenen zwei Jahren zeigen, dass Fachabteilungen und Unternehmen mit solchen Lösungen zusätzliche Informationen für neue geschäftliche Aktivitäten gewinnen. Die Auswertung und Analyse von Daten aus dem Web 2.0 und Social MediaSocial Media ermöglicht Unternehmen, umfassender Fragen, Meinungen, Trends, Meinungsführer, Kritik, Beschwerden, Wettbewerberaktivtäten und Kundenwünsche auszuwerten. Hatten die meisten analytischen Lösungen bisher stärker einen reaktiven Charakter, so ermöglichen Socialytics in deutlicherem Maße vorausschauende Analysen. Alles zu Social Media auf CIO.de

Grundlegende Anforderungen an ein erfolgreiches Anwenden von Socialytics sind: Zugriff auf Daten aus dem Social Web und auf Businessdaten, Analyse von Texten und Natural Language Processing, Monitoring von Aussagen und Meinungen quer über die relevanten Themen und Kanäle, APIs für die Enterprise Systeme sowie Analysen über den gesamten Datenbestand der Unternehmensdaten und der weiteren Daten.

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