Cloud Computing


Lizenzbedingungen

Microsoft geht auf europäische Cloud-Anbieter zu

19.05.2022
Microsoft geht nach Wettbewerbsbeschwerden auf europäische Cloud-Anbieter zu.
Die Maßnahmen von Microsoft gelten ausschließlich für europäische Cloud-Anbieter.
Die Maßnahmen von Microsoft gelten ausschließlich für europäische Cloud-Anbieter.
Foto: Denis Linine - shutterstock.com

Unter anderem soll es für sie einfacher werden, in ihren Rechenzentren Microsofts Cloud-Angebote wie die Bürosoftware-Apps von Office 365Office 365 zu hosten. Auch sollen Kunden in Europa mehr Flexibilität bei den Lizenzbedingungen bekommen, wie Microsoft am Mittwoch mitteilte. Alles zu Office 365 auf CIO.de

Die Änderungen folgen auf eine Beschwerde des europäischen Cloud-Anbieters OVH bei der EU-Kommission in Brüssel. OVH sah sich durch die Lizenzbedingungen benachteiligt, da sie es günstiger machten, Microsofts Dienste mit der konzerneigenen Cloud-Plattform Azure zu betreiben als mit Infrastruktur anderer Anbieter. Die Maßnahmen gelten ausschließlich für europäische Cloud-AnbieterCloud-Anbieter - und ausdrücklich nicht für MicrosoftsMicrosofts große Cloud-Rivalen Amazon und Google. Alles zu Cloud Computing auf CIO.de Alles zu Microsoft auf CIO.de

Dem europäischen Cloud-Anbieter-Verband Cispe (Cloud Infrastructure Services Providers in Europe) gehen Microsofts Änderungen nicht weit genug. Die Initiative "trägt nicht dazu bei, die wettbewerbswidrige Bündelung von Produktivitätssoftware mit Cloud-Infrastrukturdiensten zu beenden", kritisierte Cispe-Generalsekretär Francisco Mingorance. Er rief die EU-Kommission deshalb auf, ihre Untersuchung im Interesse europäischer Cloud-Kunden fortzusetzen.

Microsoft-Manager Brad Smith betonte zugleich, die am Mittwoch angekündigten Maßnahmen würden nicht die letzten Schritte sein. (dpa/rs)

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