Projekte


Software Defined Networking

Schüco modernisiert WAN-Infrastruktur

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Der Bauzulieferer Schüco will den Zugriff auf Anwendungen verbessern und die Kosten senken.
Die 1951 gegründete Schüco-Gruppe verfolgt eine IT-Strategie namens Be.Vision.
Die 1951 gegründete Schüco-Gruppe verfolgt eine IT-Strategie namens Be.Vision.
Foto: Schüco International KG

Bauzulieferer SchücoSchüco startet ein Projekt, um sein Wide Area Netz zu verbessern. Die Mitarbeiter sollen einfacher auf zentrale Cloud-Anwendungen zugreifen können. Außerdem will das Unternehmen den Bandbreitenbedarf einzelner Anwendungen kontrollieren und durch einen reduzierten WAN-Managementaufwand Kosten senken. Schüco hat sich für ein Software-definiertes WAN entschieden, weil die bisherigen Kapazitäten nicht mehr ausreichen. Partner ist NTT Ltd. Top-500-Firmenprofil für Schüco

Hinter dem Projekt steht eine IT-Strategie namens Be.Vision. Sie zielt darauf ab, verstärkt Anwendungen wie Office 365Office 365, Salesforce und der SAPSAP HANA Cloud zu nutzen. Schüco und NTT statten zunächst 53 Standorte mit vorkonfigurierten WAN-Geräten aus. Sie sollen eine schnelle und zuverlässige Internetverbindung herstellen und ermöglichen, das Netzwerk auf Applikationsebene einfach zu verwalten. Alles zu Office 365 auf CIO.de Alles zu SAP auf CIO.de

RoI binnen drei Jahren erwartet

Ein erster Pilot an wenigen Standorten ist bereits erfolgreich verlaufen, so Dominik Schnell, Leiter Operations Schüco PreFab Solutions KG und Standortleiter Paderborn. Laut einem Performance-Monitoring stieg die Bandbreite auf mindestens vier Mbit/s pro Nutzer. Die Belegschaft äußerte sich positiv über die kürzeren Reaktionszeiten.

Darüber hinaus lässt sich das SD-WAN laut Schüco einfach und flexibel konfigurieren, weil Datenströme und Netzwerkverwaltung von der darunter liegenden Infrastruktur entkoppelt sind. Das Unternehmen erwartet, dass sich die Investitionen binnen drei Jahren amortisieren. Nach dem Initialprojekt will Schüco alle Standorte weltweit modernisieren.

Die 1951 gegründete Schüco Gruppe mit Hauptsitz in Bielefeld entwickelt und vertreibt Systemlösungen für Fenster, Türen und Fassaden. Heute erwirtschaften rund 5.650 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Umsatz von knapp 1,7 Milliarden Euro. Schüco ist in mehr als 80 Ländern aktiv.

Schüco | Netzwerk-Modernisierung
Branche: Bauzulieferung (Fenster, Türen, Fassaden)
Use Case: Modernisierung, Bandbreitensteigerung, Mitarbeiterzufriedenheit, Kosteneffizienz
Partner: NTT Ltd
Komponente: Softwaredefiniertes Wide Area Network (SD-WAN)
Einsatzgebiet: zunächst 53 Standorte, dann weltweit

Zur Startseite