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Was Kunden wichtig ist

Sicheres Online-Banking darf nichts kosten

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Mehr als jeder zweite Deutsche ist nicht bereit, für sicheres Online-Banking Geld auszugeben. Sechs Prozent würden einmalig 20 Euro zahlen, so TNS Infratest.
Deutschen Bankkunden ist beim Online-Banking Sicherheit am wichtigsten.
Deutschen Bankkunden ist beim Online-Banking Sicherheit am wichtigsten.
Foto: TNS Infratest

Sicherheit bleibt das Thema Nummer Eins beim Online-Banking. Das ergab eine Sonderstudie im Rahmen es "(N)Onliner Atlas 2011", für die das Münchener Marktforschungsinstitut TNS Infratest im Auftrag der Initiative D21 mehr als 1000 Deutsche befragt hat. Auf einer Skala von 1 ("unwichtig") bis 5 ("äußerst wichtig") erreichen die Punkte Sicherheit und DatenschutzDatenschutz die Werte 4,8 und 4,7. Alles zu Datenschutz auf CIO.de

Außerdem achten die Verbraucher auf Verfügbarkeit und ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Diese beiden Punkte kommen jeweils auf einen Wert von 4,3. Es folgen Schnelligkeit (4,2) und Bequemlichkeit (4,0). Auf dem letzten Platz in den Top Ten rangiert das Design mit einem Wert von 3,0.

Um ein genaueres Bild zu erhalten, haben die Marktforscher unterschiedliche Zielgruppen analysiert. Dabei zeigt sich, dass Kunden mit hoher Bildung vergleichsweise wenig Wert auf die Verfügbarkeit legen: "Nur" 48 Prozent halten diesen Punkt für "äußerst wichtig". Unter den Kunden mit geringer Bildung sind es mit 60 Prozent deutlich mehr.

Gebildete Verbraucher legen auch weniger Wert auf das Preis-Leistungs-Verhältnis: 41 Prozent räumen ihm höchste Wichtigkeit ein. Bei den weniger Gebildeten sind es dagegen 56 Prozent. Eine erhebliche Diskrepanz gibt es auch beim Thema Schnelligkeit. Lediglich 29 Prozent der Kunden mit hoher Bildung halten Schnelligkeit für äußerst wichtig, aber 47 Prozent derer mit geringer Bildung.

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