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Was Kunden wichtig ist

Sicheres Online-Banking darf nichts kosten

Christiane Pütter ist Journalistin aus München.
Insgesamt 76 Prozent der Befragten nutzen häufig den PC für Bankgeschäfte.
Insgesamt 76 Prozent der Befragten nutzen häufig den PC für Bankgeschäfte.
Foto: TNS Infratest

Trotz dieser Unterschiede: Sicherheit und Datenschutz stehen für alle Befragten ganz oben auf der Prioritätenliste. Das zieht sich durch sämtliche Zielgruppen.

Knapp sieben von zehn Befragten (69 Prozent) bejahen denn auch die Frage, ob sie die Angst vor Betrug "derzeit" vom Online-Banking abhalte. Allerdings sagen das unter denen, die Online-Banking normalerweise durchaus nutzen, lediglich dreizehn Prozent. Von den Verbrauchern, die sowieso skeptisch sind, sagen es 76 Prozent.

TNS Infratest wollte wissen, wie viel Geld deutsche Bankkunden für Sicherheit beim Online-Banking ausgeben würden. Fazit: Eine Mehrheit von 56 Prozent setzt voraus, sichere Transaktionen kostenlos ausführen zu können. Immerhin rund jeder Achte (zwölf Prozent) wäre bereit, eine Einmahlzahlung zu leisten.

Von diesen zwölf Prozent Zahlungswilligen wiederum würde jeder Zweite bis zu 20 Euro bezahlen. Ein Viertel der Zahlungswilligen würde maximal zehn Euro bezahlen, ein weiteres Viertel wäre andererseits bereit, tiefer in die Tasche zu greifen.

77 Prozent nutzen Sicherheitsprogramme

Um sich vor Schaden beim Online-Banking zu bewahren, haben 77 Prozent aller Befragten Sicherheitsprogramme installiert. 68 Prozent geben an, regelmäßig ihre Umsätze zu prüfen. 63 Prozent führen Online-Banking nur am persönlichen PC aus.

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