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Investitionen steigen bis 2012 um jährlich neun Prozent

Versicherungen verändern ihren Blick auf das CRM

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Der Werbespruch von der Allianz fürs Leben stammt aus dem vorigen Jahrtausend. Versicherungsnehmer haben heutzutage überhaupt kein Problem damit, den Anbieter zu wechseln. Hinzu kommen die Herausforderungen aus der Globalisierung. Die Analysten von Datamonitor erwarten denn auch, dass die weltweiten Lizenz-Ausgaben für das Customer Relationship Management (CRM) im Jahr 2012 bei rund 440 Millionen US-Dollar liegen werden.

Dabei hat die Branche keine guten Erfahrungen mit CRMCRM gemacht: Um das Jahr 2000 herum wurde eingekauft und implementiert, was das Zeug hielt. Dass der Erfolg ausblieb, liegt nach Ansicht von Datamonitor an der falschen Heransgehensweise. Salopp gesagt: Die Versicherer haben Software aufgespielt und darauf gewartet, dass die Umsätze nach oben gehen. Alles zu CRM auf CIO.de

Heute sind die Unternehmen weiter. Es hat sich durchgesetzt, dass CRM nicht in erster Linie als Technologie zu sehen ist, sondern als Strategie.

Konkret: Teams mit Kollegen aus IT, Sales, Marketing und Produkt-Entwicklung müssen sich zusammensetzen. Dann kann CRM seine Wirkung als Enabler von Prozessen entfalten.

Nach den Berechungen von Datamonitor werden in diesem Jahr weltweit 310 Millionen US-Dollar für CRM-Lizenzen ausgegeben. 2012 sollen es 439 Millionen sein, was einem jährlichen Zuwachs von neun Prozent entspräche.

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