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Zeitliche Unabhängigkeit gilt als großes Plus

Drei von vier Deutschen würden Versicherungen online abschließen

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Samstagabends „Wetten, dass …“ gucken und danach beim Surfen im Internet eine Kfz-Versicherung abschließen – fast drei Viertel der deutschen Verbraucher (74 Prozent) können sich das vorstellen. Das bedeutet aber nicht das Ende des Außendienstes. Der Mann mit der Aktentasche bleibt das Vertriebsmittel Nummer Eins, so eine Studie von Pass Consulting.

Direktversicherer kommen in der Studie besser weg als klassische Versicherer. Für alle Unternehmen gilt jedoch, dass das Kunden-Management per E-Mail verbessert werden muss: Jede dritte Mail, die testweise losgeschickt wurde, blieb unbeantwortet. Dabei geben 73 Prozent der Befragten an, sie wünschten Beratung per E-Mail.

Nur auf zehn Prozent der Web-Auftritte können Kleinstschäden sofort reguliert werden

Auch in punkto Vertrags- und Schaden-Management bestehen Defizite: Nur auf 38 Prozent der Portale werden Kundenkonten bereitgestellt, in denen die Versicherten persönliche Daten ändern können. Und erst einer von zehn Auftritten bietet die Möglichkeit, Kleinstschäden direkt zu regulieren.

Die Autoren der Analyse monieren außerdem, dass nur jedes dritte Unternehmen online Bedarfsanalysen anbietet.

Wer als Verbraucher im Web VersicherungenVersicherungen abschließt, schätzt insbesondere die Unabhängigkeit von Service-Zeiten. 78 Prozent der Studienteilnehmer nennen das als größten Vorteil. 74 Prozent glauben außerdem, auf diese Weise Zeit sparen zu können. Top-Firmen der Branche Versicherungen

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