Von Mediacs und Nobuddies

6 Typen sozialer Netzwerker

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.

4. Funatics wollen vor allem Spaß im Netz. Dabei konsumieren sie eher, als selbst Inhalte zu produzieren. Ihr Anteil liegt bei dreizehn Prozent.

5. Ebenfalls dreizehn Prozent der jungen Menschen gelten als Crewsers. Soziale Netze sind für sie vor allem zum Austausch mit Freunden da.

Rund jeder Achte lehnt soziale Netzwerke ab

6. Die verbleibenden zwölf Prozent schließlich sind Nobuddies. Sie sind entweder aus dem social Web ausgestiegen oder waren nie drin. Die Gründe: Nobuddies haben für so etwas entweder keine Zeit oder sie befürchten, Internet-süchtig zu werden. Einige von ihnen haben auch schlechte Erfahrungen gemacht. Jeder Vierte lehnt soziale NetzwerkeNetzwerke aus datenschutzrechtlichen Bedenken ab. Alles zu Netzwerke auf CIO.de

Das mit der Internet-Sucht scheint gar nicht so weit hergeholt: Immerhin erklärt über alle Nutzergruppen hinweg fast jeder Zweite (45 Prozent), dass ihm ohne soziale Netzwerke "etwas fehlen" würde. Rund jeder Dritte (32 Prozent) gibt an, "unruhig zu werden", wenn der Account nicht täglich gecheckt werden kann.

Wie dem auch sei - angesichts drohenden Nachwuchsmangels müssen sich Unternehmen auf die sogenannte Generation Y einstellen. Dabei spielen soziale Netzwerke eine Rolle. 39 Prozent der befragten jungen Menschen geben an, dieser Kanal eigne sich zum Erfahrungsaustausch über Produkte und Dienstleistungen. 33 Prozent wollen auf diesem Weg mit Unternehmen Kontakt aufnehmen oder sich informieren - eine Chance für potenzielle Arbeitgeber.

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