Public IT


HP gewinnt gegen T-Systems

Berlin will mit Cloud Millionen sparen

Johannes Klostermeier ist freier Journalist aus Berlin. Zu seinen Spezialgebieten zählen unter anderem die Bereiche Public IT, Telekommunikation und Social Media.

Das HP Cloud System Enterprise besteht, erläuterte Klaus Berle, Director Cloud ComputingCloud Computing von HP, aus vorkonfigurierten HP-Servern und HP-3PAR-Storage-Systemen sowie aus Netzwerk-Technik von HP Networking. Die Verwaltung erfolgt über die Cloud-Management-Software HP Cloud Service Automation; für die VirtualisierungVirtualisierung von Servern und Speichern sorgt Software von VMware. Die Implementierung der Systeme sowie die Support-Aufgaben leistet HP, den eigentlichen Betrieb übernehmen die Spezialisten des ITDZ Berlin. Alles zu Cloud Computing auf CIO.de Alles zu Virtualisierung auf CIO.de

„Bei uns sind vier Kollegen damit beschäftigt, HP stellt operativ zwei Mitarbeiter ab. Dazu wird es einen externen Manger bei HP geben", sagte Kandziora. HP betonte, dass es wichtig sei, dass die ITDZ-Mitarbeiter sehr schnell die Cloud alleine betreuen können. Die Oberfläche der neuen Cloud-Plattform soll es den Administratoren sehr einfach machen, neue Service zu bestellen oder auch wieder zu kündigen.

So sieht das Dashboard der neuen Berliner Cloud für die IT-Administratoren aus.
So sieht das Dashboard der neuen Berliner Cloud für die IT-Administratoren aus.
Foto: HP

Über das bereitgestellte Self-Service-Portal bestellte Infrastruktur-Ressourcen werden je nach Bedarf zugeteilt und - sobald sie nicht mehr benötigt werden - wieder in den Pool der Cloud zurückgegeben, so HP. Diese Flexibilität verbessere die Auslastung von Server-, Speicher- und Netzwerkhardware.

Probleme mit Lastspitzen montags und vor den Ferien

Das ist für das IT-Dienstleistungszentrum von besonderer Bedeutung: Die zwei Data Center des ITDZ Berlin sind immer wieder kurzzeitigen Lastspitzen ausgesetzt - etwa montags oder vor der Ferienzeit, wenn besonders viele Bürger Behördengänge erledigen und die IT-Services der Dienststellen mehr Ressourcen brauchen als üblich. Der Zusatzbedarf lässt sich ohne zusätzliche Kosten mit den Services des Cloud System Enterprise decken.

„Die Bereitstellung von Services aus dem Cloud System dauert nur wenige Minuten. Virtualisierte Infrastrukturen sind 20 oder 30 Minuten nach der Bestellung einsatzbereit. Auch physikalische Systeme lassen sich automatisiert bereitstellen. Händische Vorgänge wie Ausschreibung, Beschaffung, Vor-Ort-Installation und Inbetriebnahme von Hardware entfallen vollständig", erläutert Tobias Föster, Account Manager bei HP. „Die Bestellung per Self-Service-Portal ist dabei so einfach, dass jeder Kunde des ITDZ Berlin in der Lage ist, benötigte Services selbständig und ohne Unterstützung einzukaufen", verspricht er.

Zur Startseite