Gefahrenherd "Bring Your Own Device"

CIOs graut es vor privaten iPads

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.

Die Forscher von ISACA wollten wissen, was die Unternehmen zu Cloud Computing planen. Mehr als jeder dritte der asiatischen Entscheider (36 Prozent) nutzt die Cloud derzeit noch überhaupt nicht. Unter den Europäern sind es 30 Prozent. Das sind jeweils die Antworten mit den - relativ gesehen - häufigsten Nennungen.

Bei den Nord-Amerikanern dagegen halten sich zwei Antwortmöglichkeiten die Waage. Jeweils 24 Prozent geben an, bisher gar nichts aus der Cloud zu beziehen oder in begrenztem Maße nicht-kritische IT-Services.

Keine Ahnung von Cloud-Plänen

Jeweils rund jeder Fünfte (Europa: 20 Prozent, Nord-Amerika: 19 Prozent, Asien: 18 Prozent) gibt an, die Planungen bezüglich Cloud Computing seien derzeit noch nicht abgeschlossen. Immerhin erklären aber auch 18 Prozent der Europäer und 21 Prozent der Nord-Amerikaner, über solche Pläne "keine Details" zu kennen. Unter den Asiaten sind es 15 Prozent.

Ein weiteres Ergebnis der Studie: Rund jeder zweite europäische IT-Chef (49 Prozent) hält das Management von IT-Risiken in seinem Betrieb für "einigermaßen" effektiv in ein übergeordnetes Risk-Management eingebaut (Nord-Amerika: 59 Prozent, Asien: 54 Prozent). Jeder Vierte (25 Prozent) hält sein Unternehmen in diesem Punkt für "sehr effektiv" (Nord-Amerika: 22 Prozent, Asien: 26 Prozent).

Ihnen stehen allerdings 19 Prozent gegenüber, die die Integration von IT-Risk-Management für nicht effektiv halten. In Nord-Amerika und Asien sind es jeweils 14 Prozent.

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