Ähnlichkeit zu Pyramiden

Die erfolgreiche BI-Strategie

16.02.2011
Von Carsten Dittmar und Ursula Besbak
von Sopra Steria Consulting

Bei näherer Betrachtung stellt man fest, dass keine Pyramide der anderen gleicht. Ihre grundsätzliche Form ist zwar identisch, doch unterscheiden sie sich in der individuellen Ausgestaltung. Auch jedes Unternehmen besitzt eine eigene Business-Strategie, hat spezielle fachliche Anforderungen und zeichnet sich durch eigene organisatorische und kulturelle Rahmenbedingungen aus. Konsequenterweise gleicht keine BI-Lösung exakt der anderen.

BI von der Stange gibt es nicht

Auch wenn häufig suggeriert wird, dass technologische Werkzeuge alle BI-Herausforderungen lösen: BI von der Stange funktioniert nicht, jede BI-Landschaft und -Lösung erfüllt individuelle Anforderungen und hat eine eigene Historie.

Die Pyramide braucht ein solides Fundament, das auf das geplante Bauwerk ausgerichtet ist und sicherstellt, das der Schlussstein passt. Ansonsten würde die Pyramide innerhalb kürzester Zeit in sich zusammen fallen. Auch eine BI-Initiative benötigt ein solches Fundament: Die BI-Strategie bildet die Basis, auf der alle weiteren Aktivitäten beruhen und die den vollständigen Umfang der zukünftigen Lösung berücksichtigen muss.

Wenn BI ein strategisches Asset für die Unternehmen darstellt, so ist es mehr als nur logisch, dass diese Wertschätzung auch durch die Existenz einer umfassenden BI-Strategie untermauert werden muss.

Ein Pharao aus dem Top-Management muss her

Über die Errichtung der Pyramide wachte der Pharao höchstpersönlich. Als "Bauherr" beauftragte und finanzierte er ihren Bau, gab den Architekten Gestaltungsrichtlinien an die Hand und überzeugte sich regelmäßig vom Fortschritt der Bauarbeiten. Vielen BI-Initiativen fehlt hingegen ein "Bauherr" aus dem Top Management, der sie als Entscheidungsträger und Sponsor dauerhaft begleitet.

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